Mit einem dritten Platz beim Ironman Südafrika hat Daniela Bleymehl bereits früh in der Saison das Kona-Ticket klar gemacht. Und auch sonst zeigten die deutschen Athletinnen und Athleten eine starke Vorstellung.
Matthew Marquardt und Daisy Davies haben den Ironman Südafrika gewonnen. Im Männerrennen siegte der US-Amerikaner deutlich mit 13 Minuten Vorsprung auf Joe Skipper (GBR) und Tristan Olij (NED). Schon auf dem Rad hatte Marquardt die Führung vom lange an der Spitze fahrenden Jamie Riddle übernommen und sich anschließend auf der Laufstrecke nicht mehr einholen lassen. Er überquerte die Ziellinie nach 7:42:57 Stunden und sicherte sich, ebenso wie Skipper, Olij und der Viertplatzierte Miguel Ramos, das wichtige Ticket für die Ironman-WM.
Florian Angert ging damit als Fünftplatzierter ganz knapp leer aus. Nur vier Minuten fehlten ihm nach den 226 Kilometern zum vierten Platz und somit letzten Slot. Aus Deutschland landeten außerdem Marc Eggeling auf dem elften Platz, Andreas Dreitz wurde 13. und Dominik Sowieja 14.
Überragende Vorstellung der deutschen Frauen
Auch wenn der Sieg am Ende an die Britin Daisy Davies ging, zeigten die deutschen Athletinnen in Gqeberha eine beeindruckende Vorstellung. Bei ihrem Comeback nach Mutterschutz belegte Daniela Bleymehl den dritten Platz hinter der zweitplatzierten Dänin Katrine Græsbøll-Christensen. Damit machte sie früh das Ticket für die Ironman-WM klar und kann die bevorstehende Saison etwas entspannter angehen. Und auch Henrike Güber gelang es als Vierte den WM-Slot zu verbuchen.
Fünfte wurde die Österreicherin Anna Pabinger, dahinter landete Merle Brunnée auf dem sechsten Rang, knapp gefolgt von Laura Jansen. Julia Skala erreichte hinter der Niederländerin Kyra Meulenberg den neunten Rang.