Ironman 70.3 Kraichgau: Daniela Kleiser und Cedric Osterholt gewinnen Klassiker

Cedric Osterholt feiert seinen ersten Profisieg, Daniela Kleiser stürmt zum Erfolg. Deutsche Athletinnen und Athleten prägen den Ironman 70.3 Kraichgau.

Getty Images for IRONMAN Daniela Kleiser sichert sich mit dem schnellsten Lauf des Tages ihren ersten Saisonsieg (Archivbild).

Der Ironman 70.3 Kraichgau ist seinem Ruf als deutsches Triathlon-Fest einmal mehr gerecht geworden. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen spielten die heimischen Athletinnen und Athleten die Hauptrollen. Während Cedric Osterholt seinen ersten Profisieg feiern durfte, setzte sich Daniela Kleiser mit einem furiosen Halbmarathon bei den Frauen durch.

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Frauen: Daniela Kleiser läuft zum Sieg

Daniela Kleiser zeigte eine starke Vorstellung und setzte sich mit der schnellsten Laufzeit des Tages 1:16:13 Stunden in 4:18:06 Stunden durch. Lange Zeit hatte zuvor Lena Meißner das Rennen bestimmt. Die Deutsche präsentierte sich vor allem auf dem Rad in hervorragender Verfassung und führte das Feld bis weit in den Halbmarathon hinein an. Doch auf den letzten Kilometern musste sie kämpfen. Nach rund 17 Kilometern übernahm Kleiser die Führung und lief souverän zum Sieg.

Hinter Kleiser sicherte sich die Schweizerin Loanne Duvoisin Rang zwei (4:20:38 Stunden), während Lena Meißner als Dritte ihr erstes Kraichgau-Podium feiern durfte (4:21:15 Stunden). Im Vorjahr hatte sie das Rennen noch auf Platz vier beendet. Entscheidend für Kleisers Erfolg war ihre starke Rad-Lauf-Kombination. Mit der zweitschnellsten Radzeit und dem schnellsten Halbmarathon des Tages ließ sie der Konkurrenz am Ende keine Chance.

Deutsche Frauen überzeugen in der Breite

Hinter dem Podium unterstrichen weitere deutsche Athletinnen die Stärke der heimischen Szene. Daniela Bleymehl belegte Rang vier, Merle Brunnée wurde Fünfte und Saskia Haug Sechste sowie Katharina Krüger auf Platz acht. Damit gingen sechs der ersten zehn Plätze an deutsche Athletinnen. Zusammen mit dem Sieg von Kleiser und dem Podiumsplatz von Meißner sorgte das für eine beeindruckende Bilanz beim Heimrennen.

Männer: Cedric Osterholt gelingt der große Durchbruch

Nachdem Vorjahressieger Lasse Nygaard Priester seinen Start nach einem Fahrradunfall kurzfristig absagen musste, war der Weg für einen neuen Sieger frei. Diesen nutzte Cedric Osterholt eindrucksvoll. In 3:47:44 Stunden sicherte sich der Deutsche seinen ersten Sieg als Profi und verwies den Belgier Joran Driesen um 1:03 Minuten auf Rang zwei. Janne Büttel komplettierte in 3:49:39 Stunden als Dritter das Podium und sorgte für ein starkes deutsches Ergebnis.

Lange Zeit hatte zuvor auch Fabian Kraft an der Spitze mitgemischt. Der Vorjahreszweite hielt sich zunächst in der Führungsgruppe, musste das Rennen auf der Laufstrecke jedoch vorzeitig beenden und verpasste damit die Chance auf eine weitere Podiumsplatzierung.

Neben Osterholt und Büttel überzeugten weitere deutsche Athleten. Paul Schuster lief auf Rang sieben, Lennart Sievers wurde Achter und Tom Hug komplettierte als Zehnter die starke deutsche Bilanz. Für Osterholt ist der Erfolg ein besonderer Meilenstein: Sein bisher bestes Ergebnis war ein fünfter Platz im Kraichgau im Vorjahr gewesen. Nun gelang ihm mit dem ersten Profipodium direkt der Sprung ganz nach oben.

Ergebnisse: Ironman 70.3 Kraichgau

31. Mai 2026 · Bad Schönborn, GER
1,9 km Swim · 90 km Bike · 21,1 km Run

Der Klassiker im "Land der Tausend Hügel" – ein Triathlon-Festival auf dem Dorf als Magnet für Agegrouper und Profis gleichermaßen.

27°C
leichte Schauer
25km/h
aus SSW
1,3mm
Niederschlag
2.297
Starter
2.219 96,6 %
Finisher

Profis

Männer

PlatzNameLandGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km Run
1Cedric Osterholt🇩🇪GER3:47:441 23:023 2:07:561:13:26
2Joran Driesen🇧🇪BEL3:48:4724:522:09:031 1:11:15
3Janne Büttel🇩🇪GER3:49:3923:142 2:07:291:15:34
4Dorian Muller🇫🇷FRA3:50:2626:551 2:05:451:14:18
5Sven Thalmann🇨🇭SUI3:51:3923:132:12:262 1:12:26
6Rémi Delagarde🇫🇷FRA3:52:4924:582:10:421:13:28
7Paul Schuster🇩🇪GER3:53:0124:482:11:363 1:12:32
8Lennart Sievers🇩🇪GER3:53:2823:332:11:151:14:33
9Valentin Rouvier🇫🇷FRA3:53:5524:492:09:011:16:11
10Tom Hug🇩🇪GER3:54:5924:542:10:101:16:02
11Felix Forissier🇫🇷FRA3:55:3524:492:09:521:17:31
12Erwan Jacobi🇫🇷FRA3:56:1124:532:09:011:18:26
13Fabian Meeusen🇨🇭SUI3:56:352 23:022:13:361:16:10
14Neilan Kempmann🇩🇪GER3:56:4123:312:13:091:16:19
15Brecht Van Vooren🇧🇪BEL3:56:4924:522:10:091:17:49
16Florent Lefebvre🇫🇷FRA3:57:1826:532:11:451:14:55
17Finn Sattler🇩🇪GER3:58:5424:522:15:211:15:00
18Justus Töpper🇩🇪GER3:59:123 23:052:14:411:17:41
19Nils Huckschlag🇩🇪GER3:59:5924:552:12:071:19:09
20Thomas Ott🇩🇪GER4:00:4124:442:10:391:21:36
21Lars Van Eesbeeck🇧🇪BEL4:01:1224:532:12:381:19:48
22Samuel Studer🇨🇭SUI4:01:2024:452:13:361:19:23
23Pierre Stieremans🇫🇷FRA4:01:4627:492:12:121:17:20
24Julian Phillip Becker🇩🇪GER4:04:1124:492:17:351:17:42
25Thomas Cremers🇳🇱NED4:04:561:00:01
26Manuel Lessing🇩🇪GER4:05:0524:552:11:571:24:10
27Devlin Derudder🇧🇪BEL4:06:4727:172:17:561:16:40
28Laurin Wehrle🇩🇪GER4:07:3125:232:14:171:23:32
29Marc Eggeling🇩🇪GER4:08:2624:592:16:121:23:08
30Grégoire Lemaire🇧🇪BEL4:09:0627:512:13:501:22:00
31Jakob Breinlinger🇩🇪GER4:11:0824:502:17:161:24:22
32Jakob Heeß🇩🇪GER4:15:1126:532:21:521:22:08
33Max Mahoney🇬🇧GBR4:15:5227:362:17:121:26:40
34Lukas Koser🇩🇪GER4:18:2025:252:18:231:30:20
35Daniel Hahn🇩🇪GER4:19:5327:502:25:261:22:09
36Sönke Droska🇩🇪GER4:23:2927:022:27:231:24:25
37Raphael Junghans🇩🇪GER4:26:5028:282:25:531:27:45
38Joona Lehtonen🇫🇮FIN4:29:1327:062:27:071:30:01
Nick Emde🇩🇪GERDNF24:50
Will Crudgington🇬🇧GBRDNF24:492:26:32
Emil Holm🇩🇰DENDNF24:502:14:50
Fabian Kraft🇩🇪GERDNF23:012:08:04
Nicolas Mann🇩🇪GERDNF24:56
Pamphiel Pareyn🇧🇪BELDNS
Hampus Månsson🇸🇪SWEDNS
Lasse Nygaard Priester🇩🇪GERDNS
Jannik Stoll🇩🇪GERDNS
Kyle Smith🇳🇿NZLDNS
Paulin Philippe🇫🇷FRADNS
Finn Große-Freese🇩🇪GERDNS
Jan Stratmann🇩🇪GERDNS
Gwenaël Millot🇫🇷FRADNS

Frauen

PlatzNameLandGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km Run
1Daniela Kleiser🇩🇪GER4:18:0631:412 2:25:481 1:16:13
2Loanne Duvoisin🇨🇭SUI4:20:383 28:582:28:382 1:19:07
3Lena Meißner🇩🇪GER4:21:151 25:392:25:541:25:39
4Daniela Bleymehl🇩🇪GER4:23:4329:062:26:011:24:01
5Merle Brunnée🇩🇪GER4:25:4433:591 2:24:483 1:22:08
6Saskia Haug🇩🇪GER4:26:0129:062:30:441:22:09
7Charlene Clavel🇫🇷FRA4:26:2029:573 2:25:511:26:12
8Katharina Krüger🇩🇪GER4:36:202 27:552:31:501:32:10
9Christine Verdonck🇧🇪BEL4:36:5929:542:30:151:31:56
10Desirée Knecht🇨🇭SUI4:39:4929:582:36:301:29:18
11Petra Eggenschwiler🇨🇭SUI4:40:4135:312:32:151:26:42
12Jamie Besse🇨🇭SUI4:43:5033:572:35:251:29:53
13Amber Lacompte🇧🇪BEL4:43:5034:012:32:061:33:07
14Kristina Grieger🇩🇪GER4:47:3932:152:38:391:31:06
15Sina Ziegler🇨🇭SUI4:49:4330:202:40:401:34:19
16Mathilde Cartier🇨🇭SUI4:53:2530:292:41:351:36:41
17Mareike Guhl🇩🇪GER5:40:3536:582:57:331:52:16
Laura Jansen🇩🇪GERDNF27:57
Solenne Billouin🇫🇷FRADNF28:562:25:29
Franziska Hofmann🇩🇪GERDNF2:49:33
Marie Luyckx🇧🇪BELDNF29:002:28:37
Aurelia Boulanger🇫🇷FRADNS
Jeanne Collonge🇫🇷FRADNS

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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