Mittwoch, 29. Mai 2024

Brownlee und Adam sichern sich Kona-Ticket, Chartier und Withrow gewinnen in Kolumbien

Neue Bestzeit von Brownlee und Adam in Western Australia

Der zweifache Olympiasieger Alistair Brownlee und die Neuseeländerin Teresa Adam sicherten sich beim Ironman Western Australia nicht nur ihr Kona-Ticket, sondern setzten auch eine neue Bestzeit. Alistar Brownlee gewann das letzte Ironman-Rennen des Jahres 2019 in 7:45:20 Stunden und verbesserte damit den bestehenden Streckenrekord von Terenzo Bozzone (7:51:26 Stunden) um mehr als sechs Minuten. Zweiter wurde Matt Burton in einer Zeit von 7:55:40 Stunden. Tim van Berkel komplettierte das Podium in 8:00:27 Stunden.

Bei den Frauen gewann die Neuseeländerin Teresa Adam in 8:38:42 Stunden. Sie fuhr auf dem Rad einen Vorsprung von 6:30 Minuten auf die Britin Kim Morrison heraus und gab diesen auch beim abschließenden Marathon nicht wieder her. Zweite wurde Sarah Piampiano (8:42:57 Stunden) vor Gurutze Frades, die in 8:49:40 Stunden den dritten Platz belegte.   

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Siege für Chartier und Withrow in Kolumbien

Beim Ironman 70.3 Cartagena in Kolumbien sicherte sich im Männerrennen der US-Amerikaner Collin Chartier den Sieg. Der 26-jährige Kurzdistanzler, der diese Saison mehrere Top-20-Platzierungen bei Weltcuprennen erzielte, kam nach 3:43:39 Stunden ins Ziel und überzeugte mit schnellen Splits von 24:17 Minuten im Schwimmen, 1:59:23 Stunden im Radfahren auf einer etwas zu kurzen Strecke und 1:17:03 Stunden für den Halbmarathon. 3:07 Minuten nach Chartier überquerte der Brasilianer Igor Amorelli als Zweiter die Ziellinie. Abgerundet wurde das Podium von Amorellis Landsmann Bruno Matheus, der eine Endzeit von 3:50:55 Stunden erzielte und damit 7:16 Minuten hinter dem Sieger lag.


Im Frauenrennen gab es ebenfalls eine Siegerin aus den USA: Kelsey Withrow gewann die Mitteldistanz mit einer Zeit von 4:30:17 Stunden und erreichte das Ziel 8:19 Minuten vor der Zweitplatzierten Susana Guillen aus Kolumbien. Rang drei ging an Laurel Wassner (USA / 4:41:28 Stunden). Beide Profirennen fanden ohne deutsche Beteiligung statt.

Tim Don gewinnt beim Patagonman

Alles andere als ein entspannter Ausklang des Wettkampfjahres: Der Brite Tim Don hat sich für das Ende von 2019 den Extremtriathlon „Patagonman“ Chile ausgesucht, den er nach 9:32:42 Stunden auch deutlich für sich entschied. Zweiter wurde Rodrigo Romero García (10:34:01 Stunden / Mexiko), Platz drei ging an den Chilenen Manuel José Conejeros (10:34:54 Stunden). Das Rennen der Frauen blieb ebenfalls in britischer Hand. Flora Colledge gewann nach 11:27:27 Stunden vor Katie Kyme (11:50:16 Stunden) und Emily Kratz (12:31:24 Stunden).

Jordan Bryden und Tara Norton gewinnen Ultraman-Weltmeisterschaft

Nach drei Tagen ist die Ultraman-Weltmeisterschaft auf Hawaii zu Ende gegangen. Beim Ultraman werden insgesamt 515 Kilometer zurückgelegt. An Tag eins schwimmen die Athleten zehn Kilometer im Pazifik und absolvieren die ersten 90 Meilen (145 km) auf dem Rad. Tag zwei besteht aus den verbleibenden 171 Meilen (275) Radfahren und am letzten Tag wird ein doppelter Marathon (84 Kilometer) gelaufen. Den Gesamtsieg und damit auch den Weltmeistertitel sicherte sich bei den Männern Jordan Bryden mit einer Zeit von 23:24:46 Stunden. Zweiter wurde Marc Puig Amiel in 23:40:50 Stunden, Rob Gray komplettierte das Podium (23:48:09 Stunden). Bei den Frauen gewann Tara Norton in 28:22:09 Stunden, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Mit nur acht Minuten Rückstand belegte Conny Dauben den zweiten Platz (28:30:02 Stunden). Insgesamt waren nur drei Frauen am Start. Dayna Latham beendete das Rennen nicht.

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Redaktion triathlon
Redaktion triathlonhttps://tri-mag.de
Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...

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