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Drei Medaillen für deutsche Paratriathlethen, Bronze in der U23 und Streckenrekord beim Austria Triathlon

Silber und zweimal Bronze für deutsche Paratriathleten

Beim WTS-Finale in Lausanne konnten sich die deutschen Paratriathleten über drei Medaillen freuen. Martin Schulz sicherte sich mit einer Zeit von 1:02:13 Stunden die Silbermedaille und hatte damit 1:19 Minuten Rückstand auf den Sieger Daniel Stefan aus Kanada. Dieser war als klarer Favorit ins Rennen gegangen und zeigte keinerlei Schwächen. Schulz zeigte sich nach dem Rennen sehr zufrieden: „Es war absehbar, dass ich keine Chance haben werde, wenn ich nicht mit Vorsprung auf die Laufstrecke gehe. Ich habe eine stabile Leistung gezeigt und bin absolut zufrieden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio ist Schulz nun so gut wie sicher. 

Bronze gab es für die beiden WM-Debütantinnen Christiane Reppe und Elke van Engelen. Reppe gewann als Handbikerin bereits Gold bei den Paralympics in Rio und startet nun in der Startklasse PTWC im Paratriathlon. In Lausanne bestritt sie ihr erstes großes Rennen und fuhr mit Handbike und Rennrollstuhl auf Platz drei in 1:24:52 Stunden. Bronze gab es auch für Elke van Engelen in der Startklasse PTS4 (mäßige Bewegungseinschränkung). Die 54-Jährige fuhr den schnellsten Radsplit und erreichte eine Gesamtzeit von 1:26:11 Stunden.

Bronze für Lisa Tertsch in der U23

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Bereits am vergangenen Freitag gab es beim WTS-Finale in Lausanne die erste Medaille aus deutscher Sicht. Lisa Tertsch gewann im U23-Rennen der Frauen Bronze. Nach dem Schwimmen war Tertsch noch in der Verfolgergruppe unterwegs und musste in T2 einen Rückstand von mehr als einer Minute in Kauf nehmen. Diesen konnte sie beim Laufen jedoch nach und nach aufholen. Die 21-jährige Darmstädterin überquerte nach 2:04:31 Stunden die Ziellinie und war damit 30 Sekunden langsamer als die Siegerin Emilie Morier (FRA). Die Britin Olivia Mathias wurde Zweite (2:04:08 Stunden). Tertschs Teamkollegin Lena Meißner belegte den siebten Platz.

Streckenrekord beim Austria Triathlon

Rund 2.000 Athleten waren von Freitag bis Sonntag beim Austria Triathlon in Podersdorf am Start. Neben einem Kids-Triathlon wurden auch eine Sprintdistanz, eine olympische Distanz, eine Mittel- und eine Langdistanz ausgetragen. Auf der Mitteldistanz schwamm, radelte und lief der Ungar David Hanko nicht nur zum Sieg, sondern stellte mit 3:49:45 Stunden auch einen neuen Streckenrekord auf. Hanko hatte damit einen Vorsprung von vier Minuten auf den Zweitplatzierten Michael Weiss aus Österreich. Dritter wurde der Deutsche Aron Reitz in 4:05:23 Stunden. Bei den Frauen gewann die Kroatin Sonja Skevin (4:28:24 Stunden).

Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Sie ist begeisterte Läuferin, wird aber in Zukunft auch bei dem einen oder anderen Triathlon an der Startlinie stehen.
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