Als 42. und 43. Mitglied werden Karen Smyers und Craig Alexander in Ironmans Ruhmeshalle aufgenommen. Die offizielle Zeremonie erfolgt im Rahmen der Race Week beim Ironman Hawaii.

Zuwachs in der Ruhmeshalle von Ironman. Der Triathlonveranstalter wird Karen Smyers (USA) und Craig Alexander (AUS) als neue Mitglieder in die Hall of Fame aufnehmen. Offiziell wird die Aufnahme im Rahmen einer Zeremonie während der Race Week der Ironman-Weltmeisterschaft 2026 in Kailua-Kona geschehen.
Mit Vielseitigkeit und Comeback-Qualitäten überzeugt
Karen Smyers zählt zu den vielseitigsten und widerstandsfähigsten Triathletinnen ihrer Generation. Ihr Erfolg zog sich über sämtliche Distanzen des Sports. Bekannt ist sie vor allem für ihren dramatischen Sieg bei der Ironman-Weltmeisterschaft 1995. Im selben Jahr holte sie auch den ITU-Weltmeistertitel auf der Kurzdistanz. Hinzu kommen unter anderem ein weiterer WM-Titel über die Kurzdistanz (1990) und der ITU-Weltmeistertitel auf der Langdistanz 1996. Immer wieder kämpfte sie sich nach Verletzungen und schweren gesundheitlichen Rückschlägen zurück an die Weltspitze. Dabei zeichnen die US-Amerikanerin seit jeher die Attribute Vielseitigkeit und Comeback-Qualitäten aus. „Ich kann es gar nicht glauben“, sagte Smyers als erste Reaktion auf die Ehrung.

Beachtliche Erfolgsbilanz
Craig Alexander bekommt den Platz in der Ruhmeshalle für eine Bilanz, die in ihrer Erfolgsdichte nur wenige vorweisen können. Drei Ironman-WM-Titel (2008, 2009, 2011), dazu zwei Weltmeistertitel über die 70.3-Distanz (2006, 2011). Im Jahr 2011 gelang ihm als erstem Athleten überhaupt das Double mit dem Ironman- und 70.3-WM-Titel in ein und demselben Jahr. In Kailua-Kona stellte er dabei mit 8:03:56 Stunden den damaligen Streckenrekord auf. Alexanders Markenzeichen war weniger der spektakuläre Ausreißer als die Konstanz. Siege sammelte er auf allen Kontinenten. Auch nach dem Karriereende ist er dem Sport als Coach, Mentor und Fürsprecher erhalten geblieben.
„Crowie“, so der Spitzname des Australiers, wurde mit der Ankündigung während des Live-Streams vom Ironman 70.3 Zell am See am vergangenen Wochenende überrascht, bei dem er als Co-Host am Mikrofon saß. Gerührt bedankte er sich für diese Ehrung. Alexander erklärte: „Mir fehlen die Worte, es ist eine Ehre.“
Ironman Hall Of Fame
| Jahr | Name |
|---|---|
| 1993 | Dave Scott |
| 1994 | Julie Moss |
| 1995 | Scott Tinley |
| 1996 | Paula Newby-Fraser |
| 1997 | Mark Allen |
| 1998 | John and Judy Collins |
| 1999 | Valerie Silk |
| 2000 | Tom Warren |
| 2001 | Dr. Bob Laird |
| 2002 | Bob Babbitt |
| 2003 | John MacLean / Gordon Haller / Lyn Lemaire |
| 2004 | Greg Welch |
| 2005 | Jim Maclaren |
| 2008 | Team Hoyt – Rick and Dick Hoyt |
| 2011 | Mike Reilly |
| 2012 | Graham Fraser |
| 2013 | Peter Henning |
| 2014 | Georg Hochegger / Helge Lorenz / Stefan Petschnig |
| 2015 | Lori Bowden / Heather Fuhr |
| 2016 | Lew Friedland / Peter Reid |
| 2017 | Chrissie Wellington |
| 2018 | Ken Baggs / Erin Baker / Rocky Campbell / Scott Molina |
| 2019 | Tim DeBoom / Kenneth Gasque / Michellie Jones / Jan War |
| 2021 | Natascha Badmann / Carlos Moleda |
| 2024 | Fernanda Keller / Kathleen McCartney |
| 2025 | Cherie Gruenfeld |
| 2026 | Karen Smyers / Craig Alexander |











