Nach Sieg in Milwaukee: Jan Frodeno klettert in der Weltrangliste

Durch seinen ersten Platz bei den PTO US Open ist Jan Frodeno in der PTO-Weltrangliste um einige Plätze nach vorn gerutscht. Auch bei den Frauen gab es Verschiebungen. Frederic Funk und Florian Angert verlieren währenddessen an Boden.

Nils Flieshardt / spomedis

97,7 – das ist die Anzahl der Punkte, die Jan Frodeno für seinen Sieg bei den PTO US Open erhalten hat. Der 41-Jährige rückt damit nach seiner Verletzungspause und seinem ersten Rennfinish bei den European Open wieder in die vorderen Positionen der PTO-Weltrangliste vor. Mit 92,14 Punkten liegt der dreifache Ironman-Weltmeister nun auf Position vier. In die Wertung gehen seine beiden vierten Plätze in Hamburg und auf Ibiza sowie der Sieg am vergangenen Wochenende ein. Sam Long rückt dank seines fünften Platzes um einen Rang nach vorn und ist Dritter, hinter Magnus Ditlev und Kristian Blummenfelt auf zwei und eins.

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Auch Jason West, der mit der schnellsten jemals gelaufenen Zeit bei einem PTO-Event noch Zweiter wurde, machte ganze neun Plätze gut und liegt nun auf Rang sieben. Mathis Margirier, der das Rennen lange mitbestimmte, liegt auf der elften Position knapp außerhalb der Top Ten, sprang aber ganze zwölf Plätze weiter vorn.

An Boden verloren haben hingegen die Deutschen Florian Angert und Frederic Funk. Sie fielen beide um jeweils fünf Positionen nach hinten und liegen auf den Rängen 18 und 19.

Knibb auf dem Vormarsch

Die Siegerin des Frauenrennens, Taylor Knibb, rückt durch ihren Erfolg auf den zweiten Platz vor. Nur Ashleigh Gentle liegt noch vor der US-Amerikanerin. Anne Haug verliert derweil ihre Position an die 25-Jährige. Kat Matthews rückt hingegen um vier Plätze in die Top Ten. Die größten Gewinnerinnen sind allerdings Lucy Byram, Vierte der US Open, Imogen Simmonds, Zweite beim Ironman 70.3 Tallinn und Anne Reischmann, die US-Open-Achtplatzierte. Sie rücken um 15, 13 und elf Ränge nach oben und liegen nun allesamt hintereinander auf den Plätzen 21, 22 und 23.

Daniela Bleymehl hat sich durch ihr Finish in Tallinn sogar um ganze 99 Plätze verbessert. Allerdings nur, weil sie bis zum vergangenen Wochenende erst zwei Rennen absolviert hatte, die in die Wertung eingegangen sind.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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