NEU! triathlon-News Ausgabe vom 16. Oktober, 12:02 Uhr · 1:12 Min · Kurzfassung

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Patrick Lange läuft beim Ironman 70.3 Gdynia noch aufs Podium

Mit dem schnellsten Halbmarathon aller Profis ist Patrick Lange beim Ironman 70.3 Gdynia mit Ach und Krach noch aufs Podium gerannt. Der Darmstädter machte mit einer Zeit von 1:11:08 Stunden in seiner stärksten Disziplin viel Boden gut, nachdem er nach dem Radfahren nur auf Platz zehn gelegen hatte. Im Duell um Platz drei überholte Lange auf den letzten Metern noch den Schweden Robert Kallin. Gegen Sieger Magnus Ditlev hatte der zweifache Hawaii-Champion diesmal keine Chance. Der Däne benötigte für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen 3:42:37 Stunden und war damit 1:20 Minuten schneller als der Brite Thomas Davies, der Zweiter wurde. Lange kam nach 3:45:50 Stunden ins Ziel. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung nach dieser langen Zeit des Wartens und der Unsicherheit ob überhaupt noch ein Rennen stattfinden würde in diesem Jahr“, sagte der 34-Jährige.

45,9 km/h im Durchschnitt

Nach dem Schwimmen in der Ostsee, das der Pole Kacper Stepniak ohne nennenswerten Vorsprung nach 22:56 Minuten als Erster beendete, sorgte Ditlev mit einem überragenden Radsplit vor die Vorentscheidung. Nur 1:57:38 Stunden benötigte der 23-Jährige für die 90 Kilometer, laut Ironman-Tracker entspricht das einem Stundenmittel von 45,91 Kilometern. Danach war Ditlevs Vorsprung auf die Konkurrenz mit rund sechs Minuten groß genug, dass er sich einen vergleichsweise langsamen Halbmarathon von 1:16:08 Stunden locker leisten konnte.

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Ironman Sieger Magnus Ditlev kommt nach einem starken Rennen ins Ziel.

Die zweitbeste Zeit auf dem Rad fuhr Boris Stein in 2:02:35 Stunden. Dennoch verpasste der deutsche Profi am Ende knapp die Top Ten. Dies gelang stattdessen Jan Stratmann, Florian Angert und Philipp Bahlke, die Fünfter, Siebter und Zehnter wurden. Christian Haupt beendete das Rennen auf Platz 19, einen Rang vor Maurice Witt. Michael Raelert hatte Pech. Nach einem Schwimmen in der Spitzengruppe zwingt den Routinier ein gebrochener Cleat unterm rechten Radschuh zur Aufgabe nach wenigen Kilometern. „Heute zwar nur wenig Sonnenschein, aber der Blick geht dennoch nach vorne“, schreibt Raelert auf seiner Facebookseite.

Ironman 70.3 Gdynia - Profi-Männer

6. September 2020 in Gdynia (Polen)
PlatzNameNationGesamt1,9 km Swim90 km Bike21,1 km Run
1Magnus DitlevDEN3:42:3723:381:57:381:16:08
2Thomas DaviesGBR3:44:5723:032:04:401:12:33
3Patrick LangeGER3:45:5023:112:06:581:11:08
4Robert KallinSWE3:46:0123:322:04:101:13:52
5Jan StratmannGER3:46:5723:112:04:431:14:50
7Florian AngertGER3:48:2823:112:04:341:16:09
10Philipp BahlkeGER3:50:1423:182:07:011:15:31
11Boris SteinGER3:50:5926:062:02:351:17:09
19Christian HauptGER4:08:4528:292:15:271:19:00
20Maurice WittGER4:11:0023:052:19:071:23:53
DNFMichael RaelertGER-23:11--
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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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