Spain T100: Alles über Favoriten, Streckenverlauf und Liveübertragung

Nur eine Woche nach der Ironman-WM steht am kommenden Samstag (20. September) mit den Spain T100 das nächste Rennen mit Topbesetzung im Kalender. Alle Infos zum drittletzten regulären Event der T100 Triathlon World Tour.

Bartlomiej Zborowski/T100 Auf ein Neues: Das drittletzte reguläre Rennen der T100 Triathlon World Tour steht an. Nach Spanien, Wollongong und Dubai folgt noch das Finale in Katar.

Ursprünglich als Valencia T100 geplant, wurde das am kommenden Wochenende anstehende Event der T100 Triathlon World Tour zu Spain T100 umbenannt und der Austragungsort einige Kilometer weiter nördlich nach Oropesa del Mar verlegt. Den teilnehmenden Profis dürfte das herzlich egal sein, schließlich ändert sich am Konzept nichts: 100 Kilometer sind insgesamt zurückzulegen, bestehend aus zwei Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern Radfahren und einem Lauf über 18 Kilometer. Auch der Kurs ist typisch für die T100-Tour. Die Schwimmstrecke wird nach der Hälfte von einem kurzen Landgang unterbrochen, sodass sich Zuschauer einen besseren Überblick über das Geschehen verschaffen können. Beim Radfahren und beim Laufen heißt es: Stumpf ist Trumpf. Nach der Wechselzone führt ein Zubringerstück die Athletinnen und Athleten auf die eigentliche Strecke. Es werden sechs Runden auf einer Wendepunktstrecke mit jeweils 13 Kilometern gefahren, wobei jede Runde aus einem Anstieg und einer Abfahrt besteht. Auf den ziemlich genau 80 Kilometern kommen 657 Höhenmeter zusammen. Der Laufkurs gestaltet sich ebenfalls als Wendepunktstrecke, auf der sich die Athletinnen und Athleten sehr oft begegnen werden. Eine Runde ist drei Kilometer lang und wird sechsmal gelaufen.

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Bogen und Bogen auf dem Podium?

Die Starterfelder setzen sich aus bekannten T100-Gesichtern sowie dem einen oder anderen Neuzugang zusammen. Bei den Männern sind mit Jelle Geens (BEL), Hayden Wilde (NZL) sowie Rico Bogen aus Deutschland die aktuellen Top 3 des Tour-Rankings am Start. Werden sie den Sieg unter sich ausmachen? Internationale Konkurrenz gibt es unter anderem in Person von Mathis Margirier (FRA), Kyle Smith (NZL) und Vincent Luis (FRA). Aus deutscher Sicht könnte Fabian Kraft für eine Überraschung sorgen, der per Wildcard anreist. Er hat aus dieser Saison bereits zwei Siege sowie zwei zweite Plätze bei Ironman-70.3-Rennen auf der Habenseite und gilt als Shootingstar. Mit dabei sind außerdem Nicolas Mann, Frederic Funk, Jannik Schaufler und Jonas Schomburg. Im Normalfall zählt Schomburg zu den Favoriten, jedoch dürfte dem 31-Jährigen die Ironman-WM vom vergangenen Wochenende noch in den Beinen stecken, bei der er auf Platz sechs bester Deutscher wurde.

Bei den Frauen fehlen mit der Schweizerin Julie Derron und der US-Amerikanerin Taylor Knibb die Führende und Drittplatzierte des Gesamtklassements. Somit wird die Liste der Starterinnen von Kate Waugh (GBR) angeführt, aktuell Platz zwei im Ranking. Starke Konkurrenz gibt es unter anderem durch Ashleigh Gentle (AUS) und Lucy Charles-Barclay (GBR). Alle drei Athletinnen haben in dieser Saison bereits ein T100-Rennen gewonnen. Ob sie das Podium unter sich ausmachen, ist jedoch fraglich. Unter anderem mit den Britinnen Lucy Byram und Jessica Learmonth sowie der Österreicherin Lisa Perterer sind nämlich weitere Kandidatinnen für die vorderen Platzierungen dabei. Caroline Pohle könnte ebenfalls dazwischenfunken. Als Underdog kann man Bianca Bogen bezeichnen. Per Wildcard geht die Leipzigerin zum ersten Mal in der T100-Serie an den Start. Wenige Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes ist sie im August wieder ins Wettkampfgeschehen eingestiegen und hat bei zwei Mitteldistanzen zwei Siege mit nach Hause genommen.

Liveübertragung am Samstag

Beide Rennen finden am Samstagvormittag statt. Die Starts erfolgen leicht versetzt, wobei die Männer um 9 Uhr beginnen, die Frauen um 10:10 Uhr. Der Livestream beginnt bereits um 8:45 Uhr und ist mit einem kostenfreien Account bei PTO+ sowie auf dem YouTube-Kanal der Professional Triathletes Organisation abrufbar.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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