Früh oder spät trainieren: Was bringt’s wirklich?

Ob vor Sonnenaufgang oder nach Feierabend: Die Uhr entscheidet mit, wie Training wirkt. Warum es weniger um früh oder spät geht als um Rhythmus, Anpassung und das Leben dazwischen.

Frank Wechsel / spomedis Im Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang trainieren? Es ist nicht die Frage was schöner ist, sondern was besser passt und leistungsfördernd ist.

Alle Athleten, die Sport treiben und ein wenig ihre eigene Struktur schaffen, kennen sich mit Planung aus. Und trotzdem gibt es eine Frage, die sich erstaunlich hartnäckig jeder eindeutigen Antwort entzieht: Ist es besser, morgens oder abends zu trainieren? Wer früh raus muss, schwört auf den „Sieg über den inneren Schweinehund“. Wer erst nach Feierabend Zeit hat, kontert: „Da läuft der Motor erst richtig warm.“ Und irgendwo dazwischen sitzt der Körper, der seiner Biologie folgt.

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Die gute Nachricht: Es gibt zu diesem Thema mehr als Stammtischwissen. Die weniger gute Nachricht: Es gibt nicht „die eine“ beste Uhrzeit für alle. Aber es gibt klare Muster, an denen sich Triathleten orientieren können. Genau die machen den Unterschied zwischen „Ich habe trainiert“ und „Das Training hat wirklich getroffen“.

Wie der Körper tickt

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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