In unserer Serie „So trainieren die Pros“ erklären wir die Hintergründe einzelner Trainingsinhalte aus dem Profitriathlon. Wie werden sie eingesetzt und sind diese Methoden auch für Agegrouper geeignet?
Daniel Tengs Kristian Blummenfelt auf der 400-Meter-Bahn in Bergen, Norwegen.
Auch wenn es im Namen steckt – mit einem richtigen Sprint hat die Sprintdistanz im Triathlon kaum etwas zu tun. Richtig schnell wird es im Training ohnehin nicht. Erst recht, wenn die Distanzen länger werden. Dennoch kann ein Sprinttraining förderlich für die Ausdauerleistung sein. Wie genau es funktioniert, was es bringt und welche Risiken es birgt, erfährst du hier.
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Die Mischung macht’s
Gegensätze ziehen sich an: Genau das könnte man sagen, wenn Sprints in das Ausdauertraining eingebaut werden. Denn obwohl es erst einmal kontraproduktiv klingt, bringen die schnellen Läufe durchaus einige Vorteile mit sich. Wenn du häufiger auf der Langstrecke unterwegs bist, kennst du das vielleicht: Bei einem spontanen Sprint wollen die Beine nicht so richtig in die Gänge kommen. Das ist im Prinzip gar nicht schlimm, denn schnelles Laufen ist nicht das primäre Ziel des Trainings. Aber: Sprinttraining kann dir mehr Tempohärte und Spritzigkeit verleihen, was besonders auf der Sprint- und Kurzdistanz von Vorteil sein kann.
Keine Angst, durch ein gelegentliches Schnelligkeitstraining wirst du nicht von jetzt auf gleich zum Sprinter. Dennoch beansprucht die schnelle Bewegung andere Muskelgruppen als ausdauerndes Laufen. Und genau das kann der Vorteil für dich sein. Die Schrittfrequenz erhöht sich, die Bodenkontaktzeit wird geringer. Außerdem übst du insgesamt mehr Kraft aus. Das wirkt sich auf die Ansteuerung deiner Muskelfasern aus. Werden während langer Belastungen vor allem die Muskelfasern des Typ I angesprochen,
Keine Angst, durch ein gelegentliches Schnelligkeitstraining wirst du nicht von jetzt auf gleich zum Sprinter. Dennoch beansprucht die schnelle Bewegung andere Muskelgruppen als ausdauerndes Laufen. Und genau das kann der Vorteil für dich sein. Die Schrittfrequenz erhöht sich, die Bodenkontaktzeit wird geringer. Außerdem übst du insgesamt mehr Kraft aus. Das wirkt sich auf die Ansteuerung deiner Muskelfasern aus. Werden während langer Belastungen vor allem die Muskelfasern des Typ I angesprochen,
Keine Angst, durch ein gelegentliches Schnelligkeitstraining wirst du nicht von jetzt auf gleich zum Sprinter. Dennoch beansprucht die schnelle Bewegung andere Muskelgruppen als ausdauerndes Laufen. Und genau das kann der Vorteil für dich sein. Die Schrittfrequenz erhöht sich, die Bodenkontaktzeit wird geringer. Außerdem übst du insgesamt mehr Kraft aus. Das wirkt sich auf die Ansteuerung deiner Muskelfasern aus. Werden während langer Belastungen vor allem die Muskelfasern des Typ I angesprochen,
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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