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Trainieren, Tapern, Triathlon: So planst du deine Saison wie ein Profi

Eine Triathlonsaison ist lang. Daher musst du in den verschiedenen Trainingsphasen unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Wir erklären, auf welche Inhalte es zu welchem Zeitpunkt ankommt und wie du dein Jahr gut strukturieren kannst.

Frank Wechsel / spomedis In den ersten Trainings­wochen und -monaten ­solltest du ein besonderes Augenmerk auf die ­Schwimmtechnik und die Wasserlage richten. 

Nass, kalt, dunkel: Momentan sieht es nicht danach aus, aber es ist gar nicht mehr lange hin bis zu den ersten Wettkämpfen. ­Zumindest, wenn es nach einer guten ­Saisonplanung geht. Dann bist du bereits im Training und deine Highlights und Ziele dürften schon lange feststehen. 

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Aber seien wir mal ehrlich: Es bleibt noch genügend Zeit, um sowohl an den ­Basics als auch am Feintuning zu arbeiten. Damit du erstklassig vorbereitet in die Wettkampfsaison startest, ist ein guter Plan das A und O. Dieser hilft dir nicht nur, dein Ziel im Auge zu behalten, sondern lenkt dich auch in die richtige Richtung – die Formkurve hinauf. Bestimmt hast du schon einmal von dem Begriff „Periodisierung“ gehört. In der sogenannten Makroperio­disierung teilst du dein Jahr in verschiedene Phasen ein, in denen du unterschiedliche Trainingsschwerpunkte setzt. Wie du die Bausteine richtig zusammensetzt, um für dich einen geeigneten Jahresplan zu erstellen, erklären wir dir hier.

Off-Season

Die Saisonpause beendet die Wettkampfphase und läutet die nächste Vorbereitung ein. Sie dauert im Idealfall mindestens zwei bis vier Wochen und sorgt dafür, dass du dich nach der langen Vorbereitung körperlich und mental erholen kannst. ­Während der Off-Season kannst du machen, worauf du Lust hast. Kein Sport, Urlaub oder ­Alternativsportarten – alles ist ­erlaubt. Wichtig ist, dass du keiner ­Trainingsstruktur folgst.

Aller Anfang …

Fangen wir am Ende an: mit der Off-Season. Sie schließt jede Triathlonsaison ab und läutet gleichzeitig die nächste ein. Des­wegen wird sie auch oft als Übergangsphase bezeichnet. Ziel dieser Saisonpause ist es, nach einem langen Trainingsjahr herunterzufahren und sich die nötige Ruhe und Regeneration zu gönnen. Aber auch, Motivation für die nächste Wettkampfperiode zu schöpfen. Wann du anschließend wieder ins Training einsteigst, ist dir überlassen. Zwischen zwei und vier Wochen sollte diese Pause jedoch mindestens dauern. Viel länger solltest du allerdings nicht pausieren. Denn nach sechs bis acht Wochen hat die trainingslose Phase einen so großen Einfluss auf den Organismus, dass ein Einstieg unnötig schwerfallen würde.

Wenn du es in dieser Zeit gar nicht ohne Training aushältst, kannst du auf Alternativsportarten ausweichen. Wie wäre es mal mit einer Runde klettern, wandern oder Mountainbike fahren? Wichtig ist nur, dass du während der Saisonpause keinem Trainingsplan folgst, sondern das machst, worauf du Lust hast. Dass während der Off-Season die Leistungsfähigkeit abnimmt, ist ganz normal und sollte dir keine allzu großen Sorgen bereiten. Denn nach dem Trainingseinstieg kommt sie rasch wieder. Wann du die Pause einlegst und beendest, hängt von deinem Hauptwettkampf in der nächsten Saison ab. Rund sieben bis acht Monate Vorbereitung solltest du für dein A-Race einplanen.

Der Trainingseinstieg

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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