Der jüngste Fall um Lionel Sanders zeigt, dass selbst Profis nicht davor geschützt sind, in ein relatives Energiedefizitsyndrom (RED-S) zu fallen. Warum Energie nicht nur mit höherer Leistung, sondern auch mit Gesundheit verbunden ist.

Im Triathlon feiern wir Belastbarkeit: stundenlange Einheiten, Doppelsessions, der Stolz auf den durchgetakteten Trainingsplan. Doch was, wenn der Körper beginnt, im Verborgenen die Rechnung zu schreiben? RED-S – Relative Energy Deficiency in Sport (relatives Energiedefizitsyndrom) – ist genau dieses stille Minus, das sich nicht auf der Uhr oder im Powermeter ablesen lässt, sondern tief in den Zellen, Hormonen und Knochen.
Viele Athleten kennen das Gefühl: Man trainiert hart, achtet scheinbar auf die Ernährung, und doch sinkt die Leistungsfähigkeit, die Regeneration stockt, Infekte häufen sich. RED-S ist nicht nur ein medizinisches Schlagwort, sondern eine der größten unterschätzten Gefahren im Ausdauersport.









