Freitag, 23. Januar 2026

RED-S: Das unsichtbare Risiko im Ausdauersport

Der jüngste Fall um Lionel Sanders zeigt, dass selbst Profis nicht davor geschützt sind, in ein relatives Energiedefizitsyndrom (RED-S) zu fallen. Warum Energie nicht nur mit höherer Leistung, sondern auch mit Gesundheit verbunden ist.

Nils Flieshardt / spomedis Dei Balance zwischen Training, Wettkampf und Ernährung ist ein Schlüssel, um dem RED-S entgegenzuwirken.

Im Triathlon feiern wir Belastbarkeit: stundenlange Einheiten, Doppelsessions, der Stolz auf den durchgetakteten Trainingsplan. Doch was, wenn der Körper beginnt, im Verborgenen die Rechnung zu schreiben? RED-S – Relative Energy Deficiency in Sport (relatives Energiedefizitsyndrom) – ist genau dieses stille Minus, das sich nicht auf der Uhr oder im Powermeter ablesen lässt, sondern tief in den Zellen, Hormonen und Knochen.

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Viele Athleten kennen das Gefühl: Man trainiert hart, achtet scheinbar auf die Ernährung, und doch sinkt die Leistungsfähigkeit, die Regeneration stockt, Infekte häufen sich. RED-S ist nicht nur ein medizinisches Schlagwort, sondern eine der größten unterschätzten Gefahren im Ausdauersport.

Was ist RED-S?

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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