Vier Starts, viermal Tunnelblick, viermal dieser Moment, in dem man denkt: „Das halte ich niemals durch.“ Die Mixed Relay ist beim Hamburger Elbe-Triathlon kein kleines Nebenformat – es ist Sprint, Schmerz und Teamrausch in einem. Wir sind auf Sekundenjagd gegangen und haben gelernt, warum dieses Rennen süchtig macht.
250 Meter schwimmen, 7,3 Kilometer Rad fahren und 2,3 Kilometer laufen: Das ist die Mixed Relay beim Elbe-Triathlon. Wir sind im vergangenen Jahr das Abenteuer angegangen und haben mal geschaut, was ein solch sportliches Team-Event mit sich bringt, und mussten feststellen, dass es neben viel Spaß auch ein wenig mit Schmerz zu tunhat.
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Im Wir-Fieber
Lars Wichert
Nils Flieshardt / spomedis Unser Startläufer Lars Wichert beim Lauf zur ersten Wechselzone.
Der Elbe-Triathlon an und auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe ist mit knapp 1.000 Teilnehmenden keine kleine Veranstaltung. In diesem Rahmen finden unter anderem die Hamburger Meisterschaften über die olympische Distanz statt und das Event ist Treffpunkt für alle, die Wasser, Wind und Tempo lieben. Auf der Regattastrecke kenne ich jedes Detail. Als ehemaliger Ruderer war ich in diesem Gewässer zu Hause und habe dort viele Trainingsjahre verbracht. Heute bin ich wieder hier – aber in anderer Mission. Mixed Relay. Kurz, intensiv, alles oder nichts. Mit dem Entschluss, dass die Teamstaffel mit einer Reportage einhergehen soll, war für Kollegin Anna klar, dass ich dabei sein muss. Und wenn Anna das so festlegt, gibt es keine Ausreden. Auch nicht, dass ich morgens bereits für meinen Verein TC Ballrn in der Landesliga über die olympische Distanz am Start war.
Nils Flieshardt / spomedis Waschmaschine: Als erster Starter ist Lars (blaue Kappe rechts) noch mitten im Getümmel.
Ich soll beginnen, vor Charlotte, dann Nils und zum Schluss Anna. Das ist die Reihenfolge. Männer und Frauen im Wechsel, viermal Vollgas. Der Auftrag: Charlotte und ich sollen einen Vorsprung herausholen, Nils und Anna ihn ins Ziel bringen. Ich stehe an der Startlinie, neben mir ein 20 Jahre jüngeres Kurzdistanztalent, das gerade erst Deutscher Meister in der Jugend A geworden ist. Und er hat diesen unbeschwerten Ehrgeiz im Blick. Der
Ich soll beginnen, vor Charlotte, dann Nils und zum Schluss Anna. Das ist die Reihenfolge. Männer und Frauen im Wechsel, viermal Vollgas. Der Auftrag: Charlotte und ich sollen einen Vorsprung herausholen, Nils und Anna ihn ins Ziel bringen. Ich stehe an der Startlinie, neben mir ein 20 Jahre jüngeres Kurzdistanztalent, das gerade erst Deutscher Meister in der Jugend A geworden ist. Und er hat diesen unbeschwerten Ehrgeiz im Blick. Der
Ich soll beginnen, vor Charlotte, dann Nils und zum Schluss Anna. Das ist die Reihenfolge. Männer und Frauen im Wechsel, viermal Vollgas. Der Auftrag: Charlotte und ich sollen einen Vorsprung herausholen, Nils und Anna ihn ins Ziel bringen. Ich stehe an der Startlinie, neben mir ein 20 Jahre jüngeres Kurzdistanztalent, das gerade erst Deutscher Meister in der Jugend A geworden ist. Und er hat diesen unbeschwerten Ehrgeiz im Blick. Der
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Die Redaktion der Zeitschrift triathlon und von tri-mag.de sitzt in Deutschlands Triathlonhauptstadt Hamburg im Stadtteil Altona. Das rund zehnköpfige Journalistenteam liebt und lebt den Austausch, die täglichen Diskussionen und den Triathlonsport sowieso. So sind beispielsweise die mittäglichen Lauftreffs legendär. Kaum ein Strava-Segment zwischen Alster und Elbe, bei dem sich nicht der eine oder andere spomedis-Mitarbeiter in den Top Ten findet ...
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