Vier Starts, viermal Tunnelblick, viermal dieser Moment, in dem man denkt: „Das halte ich niemals durch.“ Die Mixed Relay ist beim Hamburger Elbe-Triathlon kein kleines Nebenformat – es ist Sprint, Schmerz und Teamrausch in einem. Wir sind auf Sekundenjagd gegangen und haben gelernt, warum dieses Rennen süchtig macht.

250 Meter schwimmen, 7,3 Kilometer Rad fahren und 2,3 Kilometer laufen: Das ist die Mixed Relay beim Elbe-Triathlon. Wir sind im vergangenen Jahr das Abenteuer angegangen und haben mal geschaut, was ein solch sportliches Team-Event mit sich bringt, und mussten feststellen, dass es neben viel Spaß auch ein wenig mit Schmerz zu tunhat.
Im Wir-Fieber
Lars Wichert

Der Elbe-Triathlon an und auf der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe ist mit knapp 1.000 Teilnehmenden keine kleine Veranstaltung. In diesem Rahmen finden unter anderem die Hamburger Meisterschaften über die olympische Distanz statt und das Event ist Treffpunkt für alle, die Wasser, Wind und Tempo lieben. Auf der Regattastrecke kenne ich jedes Detail. Als ehemaliger Ruderer war ich in diesem Gewässer zu Hause und habe dort viele Trainingsjahre verbracht. Heute bin ich wieder hier – aber in anderer Mission. Mixed Relay. Kurz, intensiv, alles oder nichts. Mit dem Entschluss, dass die Teamstaffel mit einer Reportage einhergehen soll, war für Kollegin Anna klar, dass ich dabei sein muss. Und wenn Anna das so festlegt, gibt es keine Ausreden. Auch nicht, dass ich morgens bereits für meinen Verein TC Ballrn in der Landesliga über die olympische Distanz am Start war.










