Die Zukunft der Rennverpflegung: Warum personalisierte Glukoseprofile wichtiger sind als jedes Gel

Rennverpflegung folgt längst nicht mehr nur festen Grammzahlen. Warum die Zukunft mehr im Verständnis des eigenen Stoffwechsels liegt und was das für Training und Wettkampf bedeutet.

Peter Jacob / spomedis Die richtige Menge an Kohlenhydraten zum perfekten Zeitpunkt kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Rennverpflegung war im Ausdauersport lange erstaunlich einfach. Ein paar feste Zahlen, ein paar Faustregeln, viel Vertrauen in das, was „bei den Profis“ funktioniert. 60, 80, 90, aktuell 120 bis 180 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Wer das einhält, gilt als gut vorbereitet. Und tatsächlich: Diese Empfehlungen haben eine solide wissenschaftliche Basis. Sie sind nicht falsch. Aber sie sind auch etwas unvollständig.

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Denn immer deutlicher wird: Die gleiche Verpflegung führt bei verschiedenen Athleten zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen. Der eine läuft stabil durch, der andere kämpft mit Magenproblemen, Leistungseinbrüchen oder diesem schwer erklärbaren Gefühl, trotz Zufuhr plötzlich „leer“ zu sein. Nicht, weil er etwas falsch gemacht hat, sondern weil sein Stoffwechsel anders reagiert. Genau hier beginnt die Zukunft der Rennverpflegung: nicht bei neuen Produkten, sondern bei einem besseren Verständnis individueller Glukose- und Stoffwechselprofile.

Warum Einheitsstrategien an ihre Grenzen stoßen

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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