Saisonstart unter kanarischer Sonne: Bei der Challenge Gran Canaria trifft ein dicht besetztes Feld auf eine anspruchsvolle Strecke. Vor allem bei den Männern ist das Rennen völlig offen, bei den Frauen führt kein Weg an Caroline Pohle vorbei.

Früher Formtest, anspruchsvolle Strecke: Mit der Challenge Mogán-Gran Canaria startet am Samstag die europäische Triathlonsaison. Mehr als 40 Profi-Männer und ein hochkarätiges Frauenfeld treffen auf eine selektive Mitteldistanz, die mit ihren Profilen seit Jahren als echter Gradmesser gilt.
Offenes Rennen bei den Männern
Zum Auftakt auf europäischem Boden ist das Feld dicht besetzt – klare Favoriten sind schwer auszumachen. Die größten Chancen auf den Sieg haben wohl James Teagle, Michele Bortolamedi und Nicolas Mann. Der Deutsche erlebte im vergangenen Jahr eine schwere Saison und möchte in diesem Jahr mit neuem Trainer und anderer Ausrichtung zurückschlagen.
Mit Michele Sarzilla, Jack Hutchens, Damien Le Mesnager und Thomas Navarro steht eine breite Gruppe an Athleten bereit, die allesamt um das Podium kämpfen können.
Pohle im Fokus, Verfolgerinnen lauern
Bei den Frauen richtet sich der Blick vor allem auf Caroline Pohle, sie geht als klare Favoritin ins Rennen. Dahinter formiert sich ein spannendes Verfolgerinnenfeld. Megan McDonald bringt Erfahrung aus der T100-Serie mit, Justine Guerard gewann im vergangenen Jahr die Challenge Sanremo. Auch Nikki Bartlett zählt nach ihrem vierten Platz bei der Challenge Roth 2025 zu den Athletinnen, die jederzeit ins Renngeschehen eingreifen können.
Anspruchsvolle Strecke zum Saisonstart
Die Bedingungen auf Gran Canaria versprechen einen klassischen Formtest zum Saisonbeginn. Geschwommen wird über 1,9 Kilometer im Atlantik, bevor auf dem Radprofil mit rund 1.460 Höhenmetern eine selektive Vorentscheidung fallen kann. Der anschließende Halbmarathon verläuft flach entlang der Küste.









