triathlon+
Zahl des Tages
48

Seit fast fünf Jahrzehnten ist Hawaii das Herz des Ironman: …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen

Neues Bike mit neuer Position

Ein #newbikeday ist immer ein Highlight und tatsächlich ist es für mich der erste seit Langem. Mit Argon 18 habe ich einen tollen Partner für die zweite Disziplin gefunden und freue mich auf die kommenden Rennen auf der Zeitfahrmaschine „E-119 Tri+ Disc“.

Sich mitten in der Saison auf ein neues Rad einzustellen, und zu lernen, sich darauf wohl zu fühlen, sodass man innerhalb weniger Wochen für die Wettkämpfe ausreichend vorbereitet ist, entspricht nicht unbedingt dem Idealfall. Durch Covid und die damit verbundenen späten Lieferzeiten, bin ich vermutlich nicht die einzige mit diesem – um ehrlich zu sein – Luxusproblem, deshalb möchte ich mit euch meine Erfahrungen teilen.

- Anzeige -

Transfer der Sitzposition

Die letzten fünf Jahre war ich auf einem einzigen Zeitfahrrad unterwegs, mit dem ich mich Schritt für Schritt und mithilfe von mehreren Bikefittings an eine gute Position herangetastet habe. In dieser Position habe ich mich sehr wohlgefühlt und deshalb war es mein Ziel, mein neues Rad so ähnlich wie möglich einzustellen und die Position zu transferieren. Wenn man das in Eigenregie macht, muss man sehr sorgfältig arbeiten, denn bereits kleine Unterschiede können Konsequenzen haben – im schlimmsten Fall in Form einer Verletzung. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich verschiedene Punkte bemessen, unter anderem die Position des Sattels (die Sattelhöhe, die Neigung, der Abstand zum Tretlager sowohl horizontal als auch vertikal) und des Cockpits (Tilt und Reach). Nach der Messung und mit ausgiebiger Fotodokumentation haben wir das E-119 entsprechend eingestellt.

Erste Gewöhnung vor dem finalen Fitting

In den letzten Jahren habe ich ein ganz gutes Körpergefühl entwickelt und natürlich habe ich in der unmittelbaren Rennvorbereitung während der letzten Monate viel Zeit in Zeitfahrposition verbracht, sodass ich auch kleine Veränderungen schnell bemerke. Die ersten Einheiten habe ich auf der Rolle absolviert, zugegeben war das Wetter auch schlecht, aber indoor hat man den Vorteil, dass man sämtliches Werkzeug sofort parat hat. Kleinigkeiten wie bspw. die Sattelhöhe habe ich noch leicht angepasst, die anderen Einstellungen haben sich von Beginn sehr vertraut angefühlt, was in meinem Fall ja das Ziel war. Auch bei meinen ersten Ausfahrten draußen habe ich Werkzeug mitgenommen, um im Notfall etwas umstellen zu können. Glücklicherweise habe ich dieses aber nicht gebraucht, sondern fühle mich seither super wohl auf meiner neuen Rennmaschine und freue mich auf die kommenden Wettkämpfe. Natürlich ersetzt das Einstellen in Eigenregie kein Bikefitting und auch in meinem Fall stehen in den nächsten Wochen weitere Tests und ein Fitting an, um optimal auf dem neuen Rad zu sitzen. Aber so ist es mangels Zeitnot ein erster Schritt, denn wenn ein neues Geschoss zu Hause steht, dann will man selbstverständlich auch schnellstmöglich damit fahren.

Mehr Infos und Details zum E-119 Tri+ Disc von Argon 18 gibt es in den kommenden Tagen auf tri-mag.de.

Mehr zum Thema

Kristin Gertscher
Athletin des Tages

Kristin Gertscher

TS Herzogenaurach / TenSub10
Trainer: Swen Sundberg
34 Jahre
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

/**/

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Anne Reischmann
Anne Reischmannhttp://annereischmann.de/
Anne Reischmann wurde am 4. April 1992 geboren und lebt in Winterthur in der Schweiz und in Ravensburg. An der Universität Konstanz studierte sie Lehramt. Seit 2019 ist sie Triathlon-Profi im hep Sports Team, ihr Coach ist der Schweizer Reto Brändli. Die größten Erfolge der ehemaligen Leichtathletin (Deutsche Vizemeisterin U23 über 5.000 Meter 2013) sind der Sieg beim Allgäu-Triathlon 2018 und der 2. Platz beim Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne 2019.

Verwandte Artikel

Alle Interviews: Das sagten uns die deutschen Topstars vor der Ironman-70.3-WM in Nizza

Sechs deutsche Profitriathletinnen und sieben deutsche Profitriathleten gehen am Samstag bzw. Sonntag um 7:00 Uhr ins Rennen um die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2026. Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen.

Leipzig-Premiere, Zieldrama und Frodenos Gipfelsturm: Acht Erkenntnisse der Triathlonwoche

Ein Premierensieg vor Heimpublikum, ein 1:08-Halbmarathon, ein Drama auf der Zielgeraden von Tallinn – und in Zell am See steigt die Generalprobe für die 70.3-WM. Die acht wichtigsten Erkenntnisse aus der neuen Folge von „Carbon & Laktat“ mit Nils Flieshardt und Jan Grüneberg.
/**/

Community-Chat aktuell

triathlon+
Jetzt neu: Print und online!

€ 94,95€ - pro Jahr
  • monatliche Zeitschrift
  • alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne
  • Webinare & Co.

Monatsabo

€ 9,95€ - pro Monat
  • ganz flexibel

ePaper | Abo

Unser Newsletter

Newsletter triathlon

Aktuelle Beiträge

Hawaii-Orakel, Laufschuh-Ketzerei und ein neues Canyon: Das stand vor 20 Jahren in der triathlon

0
Ein Hawaii-Orakel mit erstaunlicher Trefferquote, 310.000 Zuschauer in Hamburg, ein Junioren-Weltmeister namens Alistair Brownlee und ein Xterra-Champion, der sich am liebsten in den Wald gesetzt und geheult hätte – sein Name: Sebastian Kienle. Das war die Ausgabe 50 der triathlon. Eine neue Ausgabe unserer Retro-Serie – 20 Jahre später mit einem Schmunzeln im Gesicht und dem Wissen von heute.
/**/