Jonas Schomburg spielt zum Saisonauftakt mit seiner Konkurrenz – und will nun in Roth die Weltbestzeit aufstellen. Das Januar-Rennen im Mittleren Osten hat gezeigt, dass der Triathlon ein neues Epizentrum gefunden hat. Die fünf Takeaways zur Challenge Sir Bani Yas.
1Das Jahr des Schomburg?
Er habe ein bisschen draufgedrückt – und die anderen konnten einfach nicht folgen. So einfach kann Triathlon sein, wenn man ihn spielt wie Jonas Schomburg. Innerhalb eines einzigen Jahres avancierte der Blondschopf zum großen Hoffnungsträger für die Deutschen in der Post-Frodeno-Kienle- und irgendwann auch Lange-Ära. Den Trumpf auf der etwas zu kurz geratenen Mitteldistanz im Persischen Golf bezeichnet Schomburg als seinen ersten Langdistanz-Sieg nach langer Kurzstrecken-Karriere. Und weitere sollen folgen: Bei der von der internationalen Konkurrenz ausgerufenen Weltrekordjagd in Roth will Schomburg am Ende ganz oben stehen, der zweite Höhepunkt soll der Ironman Hawaii werden. Auf dem Weg dorthin zunächst: der Ironman 70.3 Oceanside und der Ironman Texas. Dort trifft Schomburg auf stärkere Konkurrenz als in Abu Dhabi. Ein nächstes Level im Schomburg-Triathlon-Spiel?
2Der Mittlere Osten als Triathlon-Hotspot