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Details zu Starterfeld und Strecke
Anne Haug, Patrick Lange und Sebastian Kienle starten bei der Challenge Roth

Die Challenge Roth dürfte wieder ein Triathlonfest werden, wie man es sich wünscht und kennt. Der Veranstalter gab heute erste Personalien des Profifelds bekannt sowie Änderungen der Streckenführung.

Challenge Roth 2021 - 88
Anne Haug geht als Vorjahressiegerin erneut bei der Challenge Roth an den Start.

Drei alte Bekannte kehren zur Challenge Roth zurück, alle haben das Rennen bereits gewonnen. Sebastian Kienle, Patrick Lange und Anne Haug werden am 3. Juli 2022 beim Klassiker im Frankenland an den Start gehen, wie der Veranstalter heute bekannt gab. Zudem wurden Details zur Streckenführung veröffentlicht, die viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen dürften.

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Gut drei Monate vor dem Rennen steht fest, welche drei Namen definitiv auf der Profistartliste stehen werden. Für Anne Haug und Patrick Lange geht es jeweils darum, ihren Sieg des Vorjahres zu wiederholen. Lange setzt derzeit alles daran, nach seiner Schulterverletzung wieder voll ins Training einsteigen zu können. Sebastian Kienle hat derweil in seiner vorletzten Saison als Profi noch eine Rechnung mit dem Wettkampf offen: Bei seiner Teilnahme im vergangenen Jahr musste er ein DNF verzeichnen.

Vielversprechendes und überraschendes Profifeld

Die Weltmeister Patrick Lange und Sebastian Kienle bekommen es mit einer Handvoll Athleten zu tun, die gewaltig ins Renngeschehen eingreifen können. Aus internationaler Sicht ist insbesondere der Start von Sam Long interessant. Er gewann zuletzt in beeindruckender Manier den Clash Miami sowie die Challenge Puerto Varas und wird zum ersten Mal in Roth an den Start gehen. Zugunsten seines Starts werde er auf die Ironman-WM auf Hawaii verzichten, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Auch aus deutscher Sicht wird die Konkurrenzsituation äußerst spannend. Neben Andi Böcherer und Maurice Clavel wird auch Felix Hentschel an den Start gehen, der mit seinem Marathon in 2:35:40 Stunden 2021 für Aufsehen sorgte. Jan Stratmann wird nach einer äußerst erfolgreichen Saison auf der Mitteldistanz in Roth sein Debüt auf der Langdistanz geben.

Anne Haug bekommt es erneut mit den Athletinnen zu tun, die 2021 mit ihr auf dem Podium standen. Die Britinnen Laura Siddall und Fenella Langridge möchten erneut angreifen und versuchen, ihren zweiten und dritten Platz des Vorjahres mindestens zu reproduzieren.

“Der Triathlonlandkreis Roth kann sehr stolz darüber sein, dass wir gleich drei Weltmeister sowie den 70.3-Vizeweltmeister und viele weitere Hochkaräter an der Startlinie im Kanal sehen werden. Das unterstreicht einmal mehr den hohen Stellenwert, den Roth im internationalen Triathlonsport genießt. In Europa ist dieses Startfeld in diesem Jahr einmalig – und das trotz zweier Ironman-WMs,“ so Renndirektor Felix Walchshöfer.

Rückkehr eines Streckenhighlights

Neben den Athleten kehrt auch das Highlight der Strecke zurück. 2022 wird der Radkurs wieder in zwei Runden und 180 Kilometer über den Solarer Berg führen. Dieser wurde im vergangenen Jahr gestrichen und wird nun garantiert für Gänsehaut bei Sportlern und Zuschauern sorgen.

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3 Kommentare
  1. Harald M.

    Was ein extrem starkes Teilnehmerfeld bei den Männern. Bei den Frauen ist meinerseits noch etwas Luft nach oben. Ich hätte Lange in Frankfurt erwartet, damit er dort seinen Palmares erweitert. Aber der Solarer Berg ist schon besonders. Und Long glaube ich erst, dass er nicht in Hawaii startet, wenn Hawaii ohne ihn gestartet ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dort seine Teilnahme absagen wird, wenn er sich in St. George für Hawaii qualifiziert.

  2. Franz G.

    Ich denke, Sam Long will unbedingt in St George heuer 70.3 Weltmeister werden (nach seinem 2. Platz im letzten Jahr) Dieses Rennen ist aber bereits 3 Wochen (!!!) nach Hawaii, also nicht wirklich viel Zeit um zu regenerieren.
    Bestenfalls kann ich mir vorstellen, dass Long seine Meinung noch eventuell redigieren könnte, wenn er sieht, dass seine Hauptkonkurrenten auch beide Rennen bestreiten wollen.

  3. Kola

    Ich bin überrascht, dass Kienle dieses Jahr in Roth startet. Er war doch immer der Meinung, dass zu viele Langdistanzen in kurzem Abstand in jeglicher Hinsicht eher schädlich als förderlich sind. Und dieses Jahr wollte er sich doch nochmal 2 richtige Chancen bei den Weltmeisterschaften geben (mit mentaler und körperlicher Frische). Da passt Roth der Philosophie folgend von Kienle gar nicht rein?! Oder passte Roth nicht mehr in seine Abschiedstournee 2023 rein, weshalb er es dieses Jahr schon mitnimmt? Jedenfalls folgt anscheinend nach Kona 2022 dieses Jahr schon noch eine Langdistanz, was dann 4 Langdistanzen bedeuten würde. Hoffentlich macht das sein Körper noch so mit.

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