NEU! triathlon-News Ausgabe vom 11. Oktober, 12:01 Uhr · 0:44 Min · Kurzfassung

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Das Triathlon-Wochenende: Doppelsieg für Großbritannien in Swansea, Julie Derron überragt in Vitoria-Gasteiz

Dominanz im Baskenland, enge Rennen bei der Ironman Pro Series sowie ein Starkoch, der sein Comeback auf der Rennstrecke feiert. Ein Überblick über das Triathlon-Wochenende.

Huw Fairclough | Ironman Katrina Matthews dominiert das Rennen beim Ironman 70.3 Swansea.

Am Wochenende machte die Ironman Pro Series erstmals Halt im Vereinigten Königreich. Beim 70.3 Swansea wiederholte Lokalmatador Harry Palmer seinen Vorjahressieg (3:51:18 Stunden) und verwies den Franzosen Léon Chevalier (3:52:07 Stunden) und seinen Landsmann Kieran Lindars (3:52:29 Stunden) in einem knappen Rennen auf die Plätze zwei und drei. Die beiden deutschen Starter Leonard Arnold und Paul Schuster belegten die Plätze acht und zehn.

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Bei den Frauen setzte sich Katrina Matthews mit etwas mehr als drei Minuten Vorsprung durch. Die Ironman-Vizeweltmeisterin feierte bereits ihren zweiten Saisonsieg in der Pro Series. Mit einer starken Radleistung und souveränen Laufperformance verwies sie Rebecca Anderbury (GBR) und Daniela Kleiser – die mit einer Halbmarathonzeit von 1:14:31 beeindruckte – auf die weiteren Podestplätze. Anne Reischmann komplettierte das gute deutsche Frauenergebnis und wurde Vierte. Jenny Jendryschik kämpfte sich auf einen guten achten Platz nach vorn.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Derron dominiert im Baskenland

Beim Ironman Vitoria-Gasteiz in Spanien sorgte Julie Derron für ein Ausrufezeichen. Die Silbermedaillengewinnerin der Olympischen Spiele in Paris siegte in ihrem erst zweiten Langdistanzrennen mit einer Zeit von 8:21:48 Stunden. Dabei beeindruckte die Schweizerin über alle drei Distanzen mit den Tagesbestzeiten. Als einzige Athletin blieb sie mit einem Marathon von 2:51:30 Stunden unter der Marke von drei Stunden. Ihre härteste Konkurrentin, Anne Haug, musste das Rennen auf der Laufstrecke vorzeitig beenden. Zweite wurde Lottie Lucas (UAE), Platz drei ging an Marjolaine Pierré (FRA). Alle drei Athletinnen sicherten sich zudem einen Quali-Slot für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Mit Julie und Nina Derron, die sich beim Ironman Neuseeland im März qualifiziert hatte, ist nun auch ein Schwesternpaar bei den Profis qualifiziert.

Das Rennen im Baskenland war ein reines Profi-Rennen für Frauen. Den Agegroup-Gesamtsieg bei den Männern sicherte sich der Deutsche Julian Philipp Becker in einer Zeit von 8:06:03 Stunden. Bei den Agegrouperinnen sicherte sich Mailin Struck aus Deutschland den zweiten Platz (9:46:48 Stunden) in der Gesamtwertung.

Hier sind die Ergebnisse.

Gordon Ramsay feiert Comeback beim Ironman 70.3 Luxemburg

HIGHLANDERTV Vom Herd ins Ziel – Starkoch Gordon Ramsay absolviert erneut eine Mitteldistanz.

Starkoch Gordon Ramsay hat beim Ironman 70.3 Luxemburg erfolgreich gefinisht – in einer Zeit von 6:52:28 Stunden. Bei sonnigen Bedingungen absolvierte er die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen durch drei Länder. Begleitet von großem Jubel überquerte er die Ziellinie in Remich und wurde von seiner Frau Tana empfangen. Für Ramsay war es das Comeback nach längerer Wettkampfpause – mit Blick auf weitere Rennen in der Zukunft.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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