Der Ticker vom Wochenende: Mitteldistanz an der Côte d’Azur, Europacup und eine verpasste Qualifikation

Neben dem Sieg von Nicolas Mann beim Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne gab es am vergangenen Wochenende Action bei einer weiteren Mitteldistanz in Frankreich sowie zwei Wettkämpfen über die kürzeren Strecken.

José Luis Hourcade Aurélia Boulanger gewann die Challenge Cagnes-sur-Mer.

Boulanger und Thalmann gewinnen in Cagnes-sur-Mer

Bei der Challenge Cagnes-sur-Mer gingen die Siege an die Französin Aurélia Boulanger und den Schweizer Sven Thalmann. Beide stellten einen neuen Streckenrekord auf. Boulanger setzte sich auf der Mitteldistanz in 4:33:27 Stunden vor Heini Hartikainen aus Finnland (4:35:16 Stunden) und der Australierin Milan Christina Agnew (4:40:03 Stunden) durch. Es war ihr dritter Sieg im dritten Rennen der Saison. Beste Deutsche wurde Sarah Schönfelder auf Platz sieben (4:48:42 Stunden).

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Sven Thalmann landete derweil zum ersten Mal als Profi auf dem Podium. Den obersten Podestplatz sicherte er sich mit einer Zeit von 3:58:53 Stunden. Knapp eine Minute später lief der Spanier Jordi Montraveta Moya als Zweiter ins Ziel (3:59:47 Stunden), der Franzose Simon Viain komplettierte das Podium (4:01:20 Stunden). Marcel Bolbat aus Deutschland belegte Platz fünf (4:02:36 Stunden).

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Siege für Belgien und die Niederlande beim Europacup

Der Europe Triathlon Cup im niederländischen Holten wurde über die Sprintdistanz ausgetragen. Bei den Frauen gewann die Belgierin Jolien Vermeylen in 58:19 Minuten knapp vor der Niederländerin Maya Kingma (58:21 Minuten) und Nora Gmür aus der Schweiz (58:41 Minuten). Beste Deutsche wurde Julia Bröcker (Platz sieben, 59:16 Minuten), Jule Behrens erreichte in 1:00:29 Stunden ebenfalls die Top Ten.

Der Niederländer Mitch Kolkman sicherte sich in 53:11 Minuten einen Heimsieg. Platz zwei ging an den Brasilianer Manoel Messias (53:17 Minuten) und Dylan McCullough (NZL) komplettierte das Podium nach 53:21 Minuten. Justus Töpper erzielte mit Platz 25 (54:54 Minuten) das beste Ergebnis aus deutscher Sicht.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Keine Paralympics für van Engelen

Der Traum von den Paralympischen Spielen in Paris ist für Elke van Engelen geplatzt. Beim letzten Rennen des Qualifikationszeitraums im kanadischen Montreal wurden 760 Meter geschwommen, 20,2 Kilometer Rad gefahren und fünf Kilometer gelaufen. Mit Platz vier in ihrer Startklasse PTS4 (1:15:39 Stunden) verpasste van Engelen die Qualifikation knapp. Vor dem Rennen hatte die 58-Jährige den letzten Platz des Rankings inne, der für einen Start in Paris gereicht hätte. Die Französin Camille Seneclauze schob sich durch ihren dritten Platz in Montreal (1:15:14 Stunden) jedoch an Elke van Engelen vorbei. Bei den Paralympischen Spielen werden Martin Schulz, Max Gelhaar, Anja Renner mit Guide Maria Paulig sowie Neele Ludwig für den deutschen Kader dabei sein.

Neben Elke van Engelen war beim WTPS-Rennen in Montreal noch Adam Karas am Start. Er belegte Rang neun in der Startklasse PTS5 (1:08:36 Stunden).

Hier sind alle Ergebnisse.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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