Frederic Funk: „Ich jage der Hawaii-Qualifikation nicht hinterher“

Was für ein Jahr: Sturz bei The Championship, Rang fünf bei der Challenge Roth, verpasste Hawaii-Qualifikation und Ellenbogenbruch. Für Profi-Triathlet Frederic Funk heißt es 2026: Neustart. Auf der Langdistanz. Im Interview spricht er über seine Ziele, Hemmungen und neue Wege.

Silke Insel / spomedis Erste Langdistanz: In Roth kam Frederic Funk bei seiner Premiere über 226 Kilometer auf Rang fünf.

Die Saison 2025 lief für Frederic Funk durchwachsen. Bei der T100 Triathlon World Tour kam er bei drei Starts jeweils auf Rang 16, bei der Challenge Roth feierte er seine Langdistanzpremiere mit Rang fünf, Beim Ironman Switzerland verpasste er trotz Rang drei den Kona-Slot. Bei einem Radsturz zog er sich zum Saisonende einen Ellenbogenbruch zu. Auf tri-mag.de spricht der 28-Jährige über die Nachwirkungen der Verletzung, seine Ambitionen und neue Wege, die er beschreitet.

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Frederic, du bist seit einiger Zeit wieder im Training und stehst kurz vor deinem ersten Rennstart im Jahr 2026. Das klingt vielversprechend nach deinem Radsturz und dem Ellenbogenbruch Ende der vergangenen Saison. Wie lange hattest du wirklich mit der Verletzung zu kämpfen?
In der Mobilität bin ich immer noch eingeschränkt. Das wird erst nach der Saison anders, wenn die Platte rauskommt. Das ist jetzt eine Gewöhnungssache: übergangsweise erstmal andere Schwimm- und Lauftechnik erlernen. Aber ja das ist halt leider so. Eine Gelenkverletzung ist dann doch noch mal komplizierter als ein normaler Knochenbruch. 

Inwiefern musst du deine Schwimmtechnik ändern?
Ich kann den Ellbogen nicht normal anstellen, wie ich es sonst machen würde, sondern muss aus der Schulter arbeiten. Dinge, die der Körper erstaunlicherweise gut hinbekommt. Man merkt aber, dass es nochmal eine andere Belastung ist. Insgesamt funktioniert es ganz gut.

Inwiefern wirkt sich das für dich auf den Laufstil aus?

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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