Triathlon lebt von Trainingsstunden, nicht von Likes. Warum Authentizität im Ausdauersport gerade wichtiger wird als Reichweite und was das für Training und Kopf bedeutet.
Frank Wechsel / spomedis Erinnerungen mit Schnappschüssen festhalten? Unbedingt! Problematisch kann es werden, wenn man sich von geschönten Postings bei Instagram und Co. blenden lässt.
Triathlon war nie nur Sport. Triathlon war immer auch Erzählung: vom langen Atem, vom frühen Aufstehen, vom stillen Stolz nach einer Einheit, die niemand gesehen hat. Und doch wirkt es heute manchmal so, als müsse diese Erzählung zuerst durch einen Filter, bevor sie gültig wird. Wer nicht postet, hat nicht trainiert. Wer nicht lächelt, hat nicht gelitten. Wer nicht „Journey“ schreibt, war offenbar nicht unterwegs.
- Anzeige -
Das Problem ist nicht Instagram. Das Problem ist die Verwechslung von Sichtbarkeit mit Bedeutung. In einer Sportart, die so sehr von inneren Prozessen lebt. Wo Geduld, Selbststeuerung und Frustrationstoleranz einfach dazugehören, hat sich ein äußerer Taktgeber eingeschlichen: die Aufmerksamkeit. Und die ist selten neutral. Sie belohnt das Spektakuläre, das Saubere, das schnelle Ergebnis. Sport, wie es auch der Triathlon ist, ist hingegen oft das Gegenteil. Der Prozess ist langsam, teils schmutzig, weil es weh tut und nicht rund läuft. Genau deshalb wird Authentizität wieder wichtiger.
Nicht als Marketingbegriff, sondern als Bedürfnis und als Korrektiv. Als Rückkehr zu dem, was Triathlon im Kern ausmacht und was vielen Athleten in der täglichen Scroll-Routine verloren gegangen ist.
Die Instagram-Version des Triathlons
Natürlich hat Social Media dem Triathlon gutgetan. Noch nie war es so leicht, Einblicke zu bekommen: Technik, Training, Material, Race-Recaps, Community. Viele finden über Instagram und Co. überhaupt erst den Zugang zur Sportart und bleiben, weil sie Menschen folgen und nicht nur Plänen. Studien aus dem Sportkontext zeigen auch genau diese Ambivalenz. Social Media kann Motivation und Bewegungsverhalten unterstützen, gleichzeitig fehlt vielen Nutzern ein professioneller Umgang mit dem Medium, und
Natürlich hat Social Media dem Triathlon gutgetan. Noch nie war es so leicht, Einblicke zu bekommen: Technik, Training, Material, Race-Recaps, Community. Viele finden über Instagram und Co. überhaupt erst den Zugang zur Sportart und bleiben, weil sie Menschen folgen und nicht nur Plänen. Studien aus dem Sportkontext zeigen auch genau diese Ambivalenz. Social Media kann Motivation und Bewegungsverhalten unterstützen, gleichzeitig fehlt vielen Nutzern ein professioneller Umgang mit dem Medium, und
Natürlich hat Social Media dem Triathlon gutgetan. Noch nie war es so leicht, Einblicke zu bekommen: Technik, Training, Material, Race-Recaps, Community. Viele finden über Instagram und Co. überhaupt erst den Zugang zur Sportart und bleiben, weil sie Menschen folgen und nicht nur Plänen. Studien aus dem Sportkontext zeigen auch genau diese Ambivalenz. Social Media kann Motivation und Bewegungsverhalten unterstützen, gleichzeitig fehlt vielen Nutzern ein professioneller Umgang mit dem Medium, und
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
triathlon hat seine Leserinnen und Leser gefragt, wer den Ironman Hawaii gewinnt. Das Zwischenergebnis: Viele aus der Community trauen Laura Philipp den ganz großen Coup zu.
Sam Laidlow musste die Ironman-WM auf Hawaii mit Durchblutungsproblemen im linken Bein aufgeben. Der Franzose leidet an einer seltenen Gefäßerkrankung, die auch Fenella Langridge ausgebremst hat. Und auch Justus Nieschlag kämpfte mit ähnlichen Beschwerden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.