Ein erster Formtest für Hayden Wilde: Bei den Neuseeländischen Meisterschaften im Zeitfahren will der T100-Weltmeister schauen, wo er zu diesem Zeitpunkt der Saison steht. Mit einem Seitenhieb in Richtung der Triathlon-Regularien.
Abseits von T100, WTCS und den großen Triathlon-Bühnen sucht Hayden Wilde eine neue Herausforderung: In dieser Woche steht der zweifache Olympiamedaillengewinner bei den neuseeländischen Meisterschaften im Zeitfahren und im Straßenrennen an der Startlinie. „Ich wollte mich schon immer mal ins kalte Wasser werfen und bei den nationalen Meisterschaften starten“, schreibt er vor dem Rennen auf Instagram.
40 Kilometer, keine Ausreden
Was Wilde am Zeitfahren reizt, sei die „radikale Einfachheit des Formats.“ Kein Windschatten, keine taktischen Spielchen. Stattdessen: 40 Kilometer allein gegen die Uhr. Und vor allem: „Keine 12- oder 20-Meter-Drafting-Debatten. Einfach Vollgas und schauen, was passiert“, schreibt er mit einem Augenzwinkern.