NEU! triathlon-News Ausgabe vom 17. Oktober, 18:03 Uhr · 1:05 Min · Kurzfassung

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Leonie Konczalla feiert ersten Profi-Sieg beim Ironman 70.3 Posen | Für Willy Hirsch ist Polen ein gutes Pflaster

Deutscher Doppelerfolg beim Ironman 70.3 im polnischen Posen: Leonie Konczalla und Willy Hirsch setzen sich am Sonntag deutlich gegen die Konkurrenz durch.

Peter Jacob / spomedis Leonie Konczalla siegt in Posen (Archivbild)

In sechs Wochen wird Leonie Konczalla zum ersten Mal beim Ironman Hawaii an den Start gehen. Jetzt tankte die Hamburgerin Selbstvertrauen für ihre Premiere auf der Pazifikinsel. Beim Ironman 70.3 in Posen feierte Konczalla am Sonntag in 4:05:54 Stunden ihren ersten Sieg als Profi-Triathletin. Ihren Triumph brachte sie vor allem mit einer starken Radleistung unter Dach und Fach.

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In 2:10:10 Stunden fuhr Konczalla mit Abstand die beste Zeit des Tages und wandelte damit ihren deutlichen Rückstand nach den 1,9 Kilometern Schwimmen in eine klare Führung. Als gute Läuferin ließ Konczalla beim Halbmarathon dann nichts mehr anbrennen. Bin ins Ziel baute sie ihren Vorsprung sogar kontinuierlich aus. Am Ende gewann Konczalla, die sich im Juli als Siebte in Frankfurt das Hawaii-Ticket gesichert hatte, mit rund viereinhalb Minuten Vorsprung auf die Italienerin Elisabetta Curridori, die nach 4:10:19 Stunden ins Ziel kam. Dritte wurde Agnieszka Jerzyk aus Polen (4:13:41 Stunden).

Mattner sichert Platz zwei

Bei den Männern fuhr Willy Hirsch innerhalb eines Monats seinen zweiten Sieg bei einem polnischen Ironman-70.3-Rennen ein. Erst am 6. August war er beim 70.3 in Gdynia nicht zu schlagen gewesen. Diesmal setzte sich Hirsch in Posen in 3:36:17 Stunden durch. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen war der 25-Jährige aus Halle an der Saale mehr als vier Minuten schneller als die nächst folgenden Rivalen. Platz zwei sicherte sich mit Christoph Mattner ein weiterer Triathlonprofi aus Deutschland (3:40:25 Stunden). Nur wenige Sekunden später erreichte der Brite Thomas Davis als Dritter das Ziel (3:40:43 Stunden).

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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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