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Exakt 158 Sekunden blieb Anne Haug bei ihrem Langdistanz-Rekord in

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Kräftemessen beim Ironman 70.3 Florida und Vollgas bei den Super League Arena Games

Nach dem Ironman 70.3 Texas steht am Sonntag mit dem Ironman 70.3 Florida das nächste dicke Kreuz im US-amerikanischen Rennkalender. Das wollen sich zahlreiche Profis nicht nehmen lassen und die Startliste verspricht einen weiteren spannenden Wettkampf. Durch die deutsche Brille sind sicherlich alle Augen auf Andreas Dreitz gerichtet, der nach seinem fünften Platz in der vergangenen Woche seine USA-Tour in Haines City fortsetzt. Eine Podiumsplatzierung ist ihm dort auf jeden Fall zuzutrauen. Sein Landsmann Marcus Herbst tut es ihm gleich und wird zeigen, was eine Woche nach dem siebten Platz in Texas noch geht. Ebenso wie der Belgier Bart Aernouts, der sich mit Andreas Dreitz bereits mit dem Rad auf einen Streckencheck begeben hat. Neben Aernouts wird auch Matt Hanson ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden wollen. Insbesondere beim Laufen wird Dreitz sich strecken müssen, um die beiden hinter sich zu lassen. Joe Skipper und Magnus Ditlev sind zwei weitere Athleten, die man auf der Rechnung haben sollte. Skipper wird seine Disqualifikation aus Texas zu einem versöhnlichen Abschluss bringen wollen, für Ditlev ist es das erste Rennen nach der Challenge Miami. Sebastian Kienle, Florian Angert und Frederik Henes stehen ebenfalls auf der Startliste des Veranstalters. Alle drei gaben allerdings bekannt, auf einen Start zu verzichten und erst beim Ironman 70.3 St.George angreifen zu wollen.

Die Profifrauen halten sich bezüglich eines Starts eher bedeckt. Auf der Startliste stehen unter anderem Skye Moench, Jeanni Metzler und Heather Jackson, die beim Ironman 70.3 Texas die Plätze eins, zwei und vier belegt haben. Starke Konkurrenz bekommen sie in Person von der Britin Emma Pallant, die ihren Start definitiv bestätigt hat: „Die harte Arbeit ist getan, jetzt ist es nur noch eine kleine 40-Stunden-Reise nach Florida“, schrieb sie auf ihrem Instagram-Kanal.

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Die Männer starten am Sonntag, 18. April, um 12.50 Uhr deutscher Zeit, die Frauen drei Minuten später.

Super League Triathlon Bei den Arena Games der Super League geht es nur um eines: Vollgas. Foto: SLT

Super League Arena Games in Rotterdam

Nach dem Event in London gehen die Arena Games der Super League in Rotterdam in die nächste Runde. Die Starts erfolgen am Sonntag, 18. April, um 14 Uhr für die Frauen und um 15 Uhr für die Männer. Beide Rennen werden live auf der Website von Super League Triathlon übertragen. Wie bereits in London gehen die Athleten über das Triple Mix Format an den Start. Es müssen drei kurze Triathlons hintereinander absolviert werden, wobei sich die Reihenfolge der Disziplinen bei jedem Durchgang ändert:

  1. 200 m Swim -1 km Run – 3 km Bike
  2. 1 km Run – 3 km Bike – 200 m Swim
  3. 3 km Bike – 200 m Swim – 1 km Run

Für den Sieger eines jeden Durchgangs gibt es zehn Punkte, für den Zweiten neun und so weiter. Der Athlet mit den meisten Gesamtpunkten gewinnt die Arena Games.

Im Gegensatz zum Rennen in London wird die Radstrecke nicht komplett flach sein. Kurz vor dem Ziel müssen die Athleten einen kurzen und knackigen Anstieg über Kopfsteinpflaster bezwingen. Spannend wird aus deutscher Sicht auf jeden Fall der Auftritt von Lisa Tertsch, die zum ersten Mal bei einem Format der Super League an den Start gehen wird. Die Konkurrenz ist insbesondere in Person der Titelverteidigerin Beth Potter zwar groß, doch es ist nicht unrealistisch, dass Tertsch ihr in der dritten Disziplin Paroli bieten kann. Zum engeren Kreis der Favoritinnen gehören außerdem die Britin Sophie Coldwell und Rachel Klamer. Coldwell landete in London auf dem dritten Platz, für Klamer wird sich bei ihrem Heimspiel zeigen, wie frisch sie vom Trainingslager auf Fuerteventura zurückkehrt. 

Bei den Männern müssen es die deutschsprachigen Starter Jonas Schomburg und der Österreicher Alois Knabl unter anderem mit dem London-Sieger Marten van Riel (BEL) und dem Briten Alex Yee aufnehmen. Yee belegte in London mit nur einem Punkt Rückstand den dritten Platz. Durch seine Laufstärke könnte er nun noch einen Sprung nach vorn machen. Wie bereits in London mit Lucy Charles-Barclay gibt es auch in Rotterdam einen Außenseiter, der eher auf den längeren Distanzen zu Hause ist. Der Däne Daniel Baekkegard wird bei den Arena Games sein Debüt in der Super League geben und nach seinem Sieg beim Ironman 70.3 Dubai zeigen, wie er mit den Kurzdistanzlern mithalten kann.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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