Dienstag, 10. Februar 2026

Nach Herzinfarkt: Lasse Priester erhält grünes Licht für Wettkampf-Comeback

Nach umfassenden medizinischen Untersuchungen haben Kardiologen Lasse Priester die Freigabe für die Rückkehr in den Leistungssport erteilt. Der Freiburger bereitet sich aktuell im Trainingslager auf seine ersten Rennen der Saison vor, darunter auch erstmals Starts über die Mitteldistanz.

Tommy Zaferes

Lasse Priester kann nach seinem im vergangenen Jahr diagnostizierten Herzinfarkt wieder in den Wettkampfbetrieb zurückkehren. Der 29-jährige Triathlet erhielt im Januar von einer Gruppe spezialisierter Kardiologen das ärztliche Okay für die Wiederaufnahme des Leistungssports. Umfangreiche medizinische Untersuchungen, darunter MRTs, Belastungs-EKGs und eine Katheteruntersuchung, ergaben keine gesundheitlichen Einschränkungen für eine Rückkehr in den Wettkampfsport.

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Kein erhöhtes Risiko

Der Herzinfarkt war mutmaßlich im April 2024 während eines Rennens in Chengdu aufgetreten. Trotz starker Symptome hatte Priester zunächst weiter Wettkämpfe bestreiten können, bevor im Sommer in Deutschland die endgültige Diagnose gestellt wurde. „Die Entwicklung war erstaunlich positiv, und es gibt keine Hinweise darauf, dass ich ein erhöhtes Risiko für einen erneuten Vorfall habe“, so Priester gegenüber tri-mag.de.

Nach einer mehrmonatigen Sportpause nahm er im Herbst das Training wieder auf, zunächst mit niedriger Intensität und unter ärztlicher Beobachtung. Mittlerweile fühlt sich Priester wieder vollständig belastbar. „Mir war wichtig, auf meinen Körper zu hören und keine überstürzten Entscheidungen zu treffen. Jetzt kann ich mich wieder voll auf die kommende Saison konzentrieren“, sagt er.

Aktuell bereitet er sich in einem Trainingslager in Namibia auf die kommenden Rennen vor. Neben Starts auf der Kurzdistanz plant er auch erstmals Wettkämpfe über die Mitteldistanz.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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