Positionswechsel an der Spitze des DTU-Leistungssports: Martin Veith verlässt den Verband zum Jahresende, Dr. Thomas Moeller übernimmt ab Januar 2026 dessen Rolle als Sportdirektor.

Bei der Deutschen Triathlon Union (DTU) kommt es zum Jahreswechsel zu einem personellen Wechsel an zentraler Stelle: Sportdirektor Martin Veith verlässt den Verband aus privaten Gründen zum 31. Dezember 2025. Sein Nachfolger steht bereits fest: Dr. Thomas Moeller, derzeit Chef-Bundestrainer, übernimmt zum 1. Januar 2026 die Verantwortung für den Leistungssport.
Veith war seit Dezember 2023 Sportdirektor der DTU und verantwortete in dieser Funktion die strategische Ausrichtung des deutschen Triathlon-Leistungssports. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris sowie wichtige strukturelle Weichenstellungen für den Olympiazyklus bis Los Angeles 2028.
DTU-Vizepräsident Leistungssport Simon Weißenfels würdigt Veiths Arbeit ausdrücklich: „Die Zusammenarbeit mit Martin war stets von Loyalität und Fachwissen geprägt. Er war in einer der erfolgreichsten Phasen des Verbands der hauptamtlich Verantwortliche, weshalb wir Martin aufrichtig für seine geleistete Arbeit danken möchten.“
Auch Veith selbst blickt positiv auf seine Zeit beim Verband zurück. „Der Abschied von der DTU fällt mir nicht leicht. Es war eine abwechslungsreiche und erfolgreiche gemeinsame Reise“, wird der 52-Jährige in einer Pressemitteilung zitiert und ergänzt: „Ich wünsche allen Athletinnen und Athleten alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.“
Interne Lösung für die Nachfolge
Mit Dr. Thomas Moeller setzt die DTU auf Kontinuität – und einen alten Bekannten im Verband. Der promovierte Sportwissenschaftler ist seit Anfang 2023 Chef-Bundestrainer und gilt als einer der zentralen Gestalter der sportlichen Erfolge der jüngeren Vergangenheit. Zu nennen ist hier insbesondere die olympische Goldmedaille der Mixed Relay in Paris. Zuvor war Moeller bereits langjährig als Bundesnachwuchstrainer für die DTU tätig.
DTU-Vizepräsident Weißenfels betont die Vorteile der internen Lösung und spricht von einer strukturierten Übergabe an der Spitze des Leistungssportpersonals. Moeller sei im Verband bestens bekannt und vernetzt und bringe die nötige Erfahrung und Expertise für die neue Rolle mit.
Moeller selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Position: „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, die für mich einige spannende Herausforderungen in neuen Arbeitsbereichen mit sich bringen wird.“ Eines seiner zentralen Ziele sei es, „die aktuell leistungssportlich sehr erfolgreiche Phase möglichst kontinuierlich fortzuführen – wohl wissend, dass dies sehr anspruchsvoll sein wird“.









