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SzeneTriathleten können in Portugal nach den Sternen greifen

Triathleten können in Portugal nach den Sternen greifen

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Ed Smith ed@edsmithphotography.com

Im vergangenen Jahr konnte das Event aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden, 2022 aber können Triathleten nach den Sternen greifen. Eine etwas andere Wettkampfatmosphäre bietet der Starman Night Triathlon in der portugiesischen Region Alentejo. Bei der Mitteldistanz am 17. Juli werden nicht nur die gewöhnlichen Grenzen eines Wettkampfs über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen überwunden. Der Start erfolgt zur Geisterstunde unter dem Sternenhimmel der portugiesischen Kleinstadt Mourão, rund zwei Autostunden östlich von Lissabon, die in dieser Nacht vom Vollmond erleuchtet wird. Die Region gilt als eine der am wenigsten von Lichtverschmutzung betroffenen Himmelsabschnitte in Europa.

Schwimmen in der Dunkelheit

Die besondere Herausforderung wird darin liegen, in der Dunkelheit des Sees am Praia Fluvial da Amieira den Durchblick zu behalten. Aus Sicherheitsgründen wird beim Starman-Triathlon jeder Athlet mit Leuchtstäben und einer grellen Badekappe ausgestattet, um im dunklen Wasser sichtbar zu bleiben. Geschwommen werden zwei Runden, die nicht allzu weit vom Ufer wegführen, ehe es auf die 90 Kilometer lange Radstrecke geht. Auf dem Wendekurs, der wenige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt liegt, werden insgesamt 1.800 Höhenmeter durch die Gemeinden Reguengos de Monsaraz und Mourão absolviert. Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, müssen die Athleten mit Beleuchtung unterwegs sein. Der abschließende Halbmarathon führt über 750 Höhenmeter durch die Gemeinde Portel, vorbei am Castelo de Portel und endet im Jardim da Matriz.

Meldegebühr steigt in unterschiedlichen Phasen

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Eine Anmeldung für das Event ist bis kurz vor dem Rennen möglich, die Preise steigen allerdings noch in drei Phasen bis auf 145 Euro. Derzeit kostet ein Individualstartplatz 90 Euro, eine Staffelmeldung für zwei Personen 110, für drei Athleten 135 Euro.

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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1 Kommentar

  1. Das klingt nach einer unbeschreiblich dummen Idee. Hoffentlich überstehen das alle Teilnehmer unbeschadet, mir unbegreiflich wie man nur für die Show so ein Risiko eingehen kann.

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