Lena Meißner sucht ihr perfektes Rennen, Dänemark feiert ein Heimfest und Marten Van Riel bringt sich für die Pro Series in Stellung. Die Takeaways zum Ironman 70.3 Elsinore.
1Gegen alle Widerstände
Wer nur auf die Ergebnisse schaut, wird sagen: „Lena Meißner absolviert bisher eine erfolgreiche Saison über die Mitteldistanz.“ Platz zwei bei „The Championship“, jeweils Dritte bei den Ironman-70.3-Rennen in Valencia, Kraichgau und jetzt Elsinore. Was wie eine erfolgreiche Serie an Podiumsplätzen aussieht, sorgt bei der 27-Jährigen allerdings nicht ausschließlich für Freude, sondern auch für Kopfschütteln. Der Tenor: Es wäre mehr drin gewesen. Schon nach Rang drei im Kraichgau haderte Meißner damit, dass sie nach einem einsamen Schwimmen und Radfahren auf der Laufstrecke überhitzte – ohne eine Erklärung dafür zu haben. Auch Platz drei jetzt in Dänemark liefert keine eindeutige Aussage, wo die 27-Jährige im Vergleich zur Konkurrenz steht. Erneut führte sie das Feld auf der Laufstrecke an, verlor in der dritten Disziplin aber am Ende zwei Plätze gegen Katrina Matthews und Katrine Græsbøll Christensen. Ihr Fazit: „Dritte, an einem Tag, an dem ich mich physisch und mental nicht wohlgefühlt habe.“ Trotzdem Dritte! Bleibt die Frage: Was kann Lena Meißner reißen, wenn sie mal einen perfekten Tag erwischt?
2„We are red, we are white …“