Marten Van Riel hat den Ironman 70.3 Elsinore gewonnen. Der Belgier setzte sich bei dem Pro-Series-Rennen am Öresund mit Streckenrekord durch.
Getty Images for Ironman Marten Van Riel hat den nächsten Sieg eingefahren.
Favoritensieg im dänischen Helsingör: Marten Van Riel hat beim Ironman 70.3 Elsinore nichts anbrennen lassen und das achte Saisonrennen der Ironman-Pro-Series für sich entschieden. Der Belgier setzte sich nach 1,9 Kilometern Schwimmen im Hafenbecken, 90 überwiegend flachen Rad-Kilometern und einem Halbmarathon in 3:36:03 Stunden durch und verbesserte damit den Streckenrekord um mehr als zwei Minuten. Zweiter wurde der überraschend starke Däne Valdemar Solok in 3:37:18 Stunden. Den dritten Platz holte der Franzose Simon Viain. Bester deutscher Profi wurde Lennart Sievers auf Platz acht.
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Für Van Riel ist es nach dem zweiten Platz beim Ironman Texas das nächste Topresultat in der Serie. Außerdem löste der 33-Jährige, der bisher jedes seiner Ironman-70.3-Rennen gewinnen konnte, das Ticket für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza. Auch Viain und der viertplatzierte Jamie Riddle können für die WM planen. „Valdemar hat es mir nicht leicht gemacht“, sagte Van Riel im Zielinterview. „Erst als die Lücke da war, konnte ich das Rennen kontrollieren. Ich bin happy über die 2.500 Punkte für die Pro Series und das WM-Ticket.“ Der zweitplatzierte Solok war im Ziel mehr als zufrieden: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich habe diese Rennen lange vorbereitet und bin überglücklich.“
Getty Images for Ironman Favoritensieg in Dänemark: Marten Van Riel.
Van Riel läuft auf und davon
Van Riel schwamm bereits auf dem verwinkelten Kurs im Hafenbecken ganz vorn mit, doch es war der deutsche Profi Hannes Butters, der die Spitze nach 21:47 Minuten aus dem Wasser führte. Nach dem Wechsel setzten sich Van Riel und Solok gemeinsam ab. Das Duo wechselte sich in der Führung immer wieder ab und baute den Vorsprung kontinuierlich auf fast 2:30 Minuten aus. Die starken Radfahrer Kristian Høgenhaug und Pierre Dupuy konnten zwar Plätze gutmachen. Die Spitze sehen sie aber nie. Mit einer soliden Radperformance hielt Butters mit der zweiten Gruppe mit, beim Laufen fiel der Deutsche aber dann aus den Top Ten.
Mit den Socken bereits an den Füßen zog Van Riel in der zweiten Wechselzone an Solok vorbei. Der junge Däne kämpfte sich jedoch zurück und lief noch einige Zeit mit dem späteren Sieger mit. Gegen den laufstarken Van Riel konnte er aber letztlich nichts ausrichten.
Lennart Sievers schob sich mit einem 1:12er-Halbmarathon noch von Platz 15 in die Top Ten (Platz acht). Dahinter kamen die weiteren deutschen Profis Hannes Butters (Platz 12), Thomas Ott (16.), Nicolas Mann (17.), Neilan Kempmann (18.), Julian Phillip Becker (36.) und Marcus Herbst (39.) ins Ziel.
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