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Bereit für was Neues? So planst du deine zweite Saisonhälfte


Nach deinem (ersten) Saisonhighlight stehst du vor einer Entscheidung. Vielleicht ist ein weiteres Rennen im Kalender vermerkt, vielleicht bist du dir aber komplett unschlüssig, was du mit deiner guten Form noch anfangen sollst. Wie du die Balance zwischen Erholung und neuen Zielen findest und Stolperfallen umgehst, um die zweite Saisonhälfte sinnvoll zu nutzen.

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Puh, geschafft. Mit dem Zieleinlauf endet dein Wettkampf – und oft auch ein über Wochen oder Monate strukturierter Alltag. Trainingseinheiten, Routinen und klare Ziele haben den Tagesablauf geprägt, vieles war auf einen einzigen Tag ausgerichtet. Fällt dieser Fixpunkt weg, ist auf einmal Platz für vieles andere, alles und nichts. Diese neue „Freiheit“ fühlt sich nicht immer so an, wie du es dir vorher vorgestellt und vielleicht sogar herbeigesehnt hast.

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Während sich der Zustand deines Körpers in den Tagen nach dem Rennen meist relativ klar einordnen lässt, ist die Situation im Kopf weniger eindeutig. Muskelkater klingt ab, die Müdigkeit verschwindet irgendwann, doch die Gedanken kreisen weiter um das Erlebte. Manchmal ist es Stolz, manchmal Enttäuschung, zum Teil beides gleichzeitig oder abwechselnd. Und nicht selten stellt sich eine gewisse Leere ein, weil das ­nächste Ziel noch fehlt.

Genau an dieser Stelle beginnt eine Phase, die viele unterschätzen. Wer sich über einen langen Zeitraum auf ein Highlight vorbereitet hat, hat auf körperlicher und ­mentaler Ebene viel investiert. Diese Spannung fällt mit dem Überqueren der Ziellinie vermeintlich sofort ab. In Wahrheit dauert es, bis wieder Ruhe einkehrt. Der Impuls, sofort nach vorn zu schauen, das nächste Ziel festzulegen und anzugehen, ist nachvollziehbar, kann aber nach hinten losgehen.

Nach dem ersten Saisonhighlight lohnt es sich, bewusst einen Schritt zurückzutreten. Ohne festen Trainingsplan und ohne unmittelbaren Leistungsanspruch kannst du das Erlebte ­etwas sacken lassen. Diesen Prozess zuzulassen kann dir helfen, dir darüber klarzuwerden, wie du die zweite Saisonhälfte gestalten möchtest.

Kopf folgt Körper

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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