Sonntag, 27. November 2022
€ 0,00

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

SzeneWeltklasse-Aufgebot beim Collins Cup

Weltklasse-Aufgebot beim Collins Cup

blank
tri-battle.com Kommt es auch beim Collins Cup zum direkten Duell zwischen Lionel Sanders und Jan Frodeno? Dabei sind die Ausnahme-Athleten alle mal.

Etwas mehr als zwei Wochen vor der Premiere des Collins Cup stehen nun die ersten Athleten fest, die im slowakischen Šamorin an den Start gehen werden. Anhand der Bestenliste der Professional Triathletes Organisation (PTO) wurden die insgesamt 24 besten Triathletinnen und Triathleten auserkoren, die an der Veranstaltung teilnehmen werden, welche an den Ryder Cup im Golfsport angelehnt ist.

In drei Teams – Europa, USA und International – werden die Profis antreten, um herauszufinden, welche Mannschaft die schnellsten Sportler stellt. Dabei gehen pro Team jeweils sechs Frauen und Männer an den Start. Neben den Profis, die sich direkt über die Rangliste qualifiziert haben, werden die Team-Captains vier weitere Sportler (zwei Frauen und zwei Männer) auswählen, die die Mannschaften komplettieren werden. Bei den Captains handelt es sich dabei selbst um Legenden des Triathlonsports: Für Europa erfüllen diese Rollen Normann Stadler und Natascha Badmann. Im Team International sitzen derweil Simon Whitfield und Lisa Bentley auf der Trainerbank, während das Team USA von Karen Smyers und Mark Allen gecoacht wird.

Innovatives Rennformat

- Anzeige -

Der Wettkampf findet anschließend im Modus „3 gegen 3“ statt. Gleichzeitig wird ein Sportler jedes Teams ins Rennen geschickt, um eine Mitteldistanz zu absolvieren. Im Zehn-Minuten-Rhythmus folgen die restlichen Dreier-Gruppen. Der Athlet, der aus seiner Gruppe zuerst ins Ziel kommt, erhält drei Punkte, sowie zusätzliche Bonuspunkte, wenn er einen besonders großen Abstand herausholen kann. Am Ende des Tages gewinnt die Mannschaft mit den meisten Zählern auf dem Konto.

Nach der mehrfachen Verschiebung des Wettkampfes war lange Zeit nicht klar, welche Sportler an der Startlinie des Collins Cup stehen werden. Auch aufgrund der vielen Wettkampfausfälle waren die Profis vor die schwere Aufgabe gestellt, durch gute Platzierungen möglichst viele Punkte für die Rangliste zu ergattern. Doch nach langem Zittern stehen nun die ersten acht Athleten der jeweiligen Teams fest.

Schlagabtausch der Weltelite

Im Team Europa treten an: Daniela Ryf, Anne Haug, Lucy Charles-Barclay, Holly Lawrence, Jan Frodeno, Gustav Iden, Joe Skipper, Patrick Lange.

Team International ist besetzt mit: Teresa Adam, Paula Findlay, Carrie Lester, Jeanni Metzler, Lionel Sanders, Braden Currie, Samuel Appleton, Max Neumann.

Das Team USA besteht aus: Skye Moench, Heather Jackson, Jackie Hering, Chelsea Sodaro, Sam Long, Rudy Von Berg, Matt Hanson, Ben Kanute.

Auch die restlichen Athleten, sogenannte „Captain’s Picks“, werden zeitnah vor dem Event bekannt gegeben.

Wenn am 28. August der Startschuss in Šamorin ertönen wird, dürfen wir uns also auf ein spannendes und noch nie zuvor dagewesenes Rennformat mit den besten Triathletinnen und Triathleten der Welt gefasst machen. Es wird sich zeigen, welches Team die Oberhand gewinnt und die besten Sportler stellt.

- Anzeige -

6 Kommentare

  1. Aiaiai, da geht’s dann aber ordentlich ab. Am besten als Letzter starten um nicht von den Athleten dahinter überholt zu werden.

    • Hat halt leider seit der Weltmeisterschaft 2019 kein für seine Verhältnisse ordentliches Rennen mehr gefinished. Ein dritter Platz im mäßig besetzten Riccione und das wars dann an Podiumplätzen. Dazu noch ein DNF in Daytona. Da fehlen irgendwann die Argumente für Top 4 in Europa.

    • Die Weltrangliste lügt nicht. Aber ich sehe gute Chancen, dass er von Captain Normann Stadler noch ausgewählt wird. Er ist jedenfalls vor Ort, ansonsten macht er am nächsten Tag die Challenge Samorin.

Kommentiere den Artikel

Bitte gib hier deinen Kommentar ein (und bitte sei dabei fair anderen gegenüber)!
Bitte gib deinen Namen ein

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Verwandte Artikel

Léo Bergère gewinnt WTCS-Finale und WM-Titel in Abu Dhabi

0
Überraschend hat sich der Franzose Léo Bergère mit dem Tagessieg beim WTCS-Finale in Abu Dhabi den Kurzdistanz-WM-Titel 2022 gesichert. Die favorisierten Alex Yee und Hayden Wilde belegten die Plätze vier und sechs und musste sich mit WM-Silber und -Bronze zufriedengeben.

Zwift: Alles, was du wissen musst!

3
Der dritte Teil des Zwift-Guides erklärt dir, wie du dein Rennen am besten gestaltest, um Energie zu sparen und wie du Freunde auf ein Meetup einlädst.

Marathon in 2:30:32 Stunden: Patrick Lange siegt mit Laufrekord – Ruth Astle vor Bleymehl und Riveros

13
Mit einer Marathonzeit von 2:30:32 Stunden hat Patrick Lange eindrucksvoll die erste Ausgabe des Ironman Israel gewonnen. Bei den Frauen siegte Ruth Astle, Daniela Bleymehl sicherte sich Rang zwei.

Abu Dhabi: Flora Duffy verteidigt mit Finalsieg WM-Titel, Lena Meißner wird Dritte

0
Mit einem Sieg im letzten Saisonrennen hat sich Flora Duffy erneut zur Siegerin der World Triathlon Championship Series gekrönt. Lena Meißner landet in Abu Dhabi als Dritte auf dem Podium.

Nachhaltigkeit: Deutsche Triathlon Union stellt Startpass und Verbandsmagazin auf Digitalversion um

5
Ab 1. Dezember 2022 können Triathletinnen und Triathleten ihren Basis- oder Premium-Startpass für die Saison 2023 beantragen. Das Dokument wird 2023 erstmals in einer App-Version ausgestellt.

Eric Diener wird WM-Vierter bei U23-Sieg des Briten Bentley

0
Der Brite Connor Bentley hat sich in Abu Dhabi zum U23-Weltmeister gekürt. Gergely Kiss und Hamish Reilly komplettieren das Podium, Eric Diener belegt Platz vier.

ePaper | Kiosk findenAbo

58,400FansGefällt mir
52,473FollowerFolgen
23,900AbonnentenAbonnieren

Aktuelle Beiträge

Léo Bergère gewinnt WTCS-Finale und WM-Titel in Abu Dhabi

0
Überraschend hat sich der Franzose Léo Bergère mit dem Tagessieg beim WTCS-Finale in Abu Dhabi den Kurzdistanz-WM-Titel 2022 gesichert. Die favorisierten Alex Yee und Hayden Wilde belegten die Plätze vier und sechs und musste sich mit WM-Silber und -Bronze zufriedengeben.