Sportlerherz klingt nach Stärke. Nach einem Organ, das größer und leistungsfähiger ist als das eines durchschnittlichen Menschen. Gleichzeitig schwingt ein Unbehagen mit: Ist das noch gesund oder spielt man mit dem Feuer, wenn man über Jahre Ironman-Umfänge trainiert?

Das Herz ist kein statisches Organ. Es reagiert auf Belastung. Zunächst akut, später langfristig mit einem bemerkenswerten Anpassungsvermögen. Was im Leistungssport oft als „Sportlerherz“ bezeichnet wird, ist dabei keine Krankheit, sondern eine komplexe physiologische Umbauleistung, die dem Körper erlaubt, enorme Anforderungen im Training und Wettkampf zu bewältigen.









