Die Borg-Skala: Belastungssteuerung nach Gefühl

Dutzende Daten und Vorgaben begleiten unseren Trainingsalltag. Das eigene Körperempfinden tritt dabei nicht selten in den Hintergrund. Dabei stellt die subjektive Belastungsempfindung ein überaus nützliches Tool in der Trainingssteuerung dar.

Nils Flieshardt / spomedis

Wie gut kennst du deinen Körper? Und wie ehrlich bist du zu dir selbst? Das sind die beiden zentralen Fragen, wenn es darum geht, ob du dein Training über die Einschätzung der subjektiven Belastungsempfindung steuern kannst. Über allem steht allerdings eine weitere Frage: Solltest du dein Training überhaupt über die von dir empfundene Anstrengung steuern und damit objektive Kriterien in den Hintergrund rücken lassen?

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Mehrere Variablen

Zielgerichtetes Training basiert auf mehreren ­Variablen. Die wichtigsten und gängigsten Faktoren stellen Häufigkeit, Umfang und Intensität der Ein­heiten dar. In diesem Trio der Trainingssteuerung bilden die Häufigkeit und der Umfang klar skalier­bare Größen: wie oft und wie lange eine Einheit in einer ­Disziplin absolviert wird. Die Rahmenbedingungen und Maßeinheiten sind klar definiert. Die Vorgabe der ­Intensität allerdings kann über unterschiedliche ­Parameter erfolgen. Neben physiologischen Werten wie Herzfrequenzzonen werden gemeinhin Leistungsbereiche, Pace oder Laktatwerte zur Steuerung der individuellen Intensität genutzt.

Keine konstanten Faktoren

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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