NEU! triathlon-News Ausgabe vom 19. Oktober, 18:01 Uhr · 1:08 Min · Kurzfassung

Automatisch produzierte Sendung mit KI-Stimme. Die Meldungen stammen aus der Redaktion von tri-mag.de.

🔒 Die komplette Sendung mit allen Meldungen hörst du mit triathlon+. Jetzt Mitglied werden →

Technik-Tipps: Die optimale Zugfrequenz

Frank Wechsel / spomedis

Der wichtigste Tipp zur Zugfrequenz beim Schwimmen? Vergleiche deine Frequenz nicht mit anderen! Denn ob jemand langsam oder schnell zieht, ist eine äußerst individuelle Sache, wie ein Blick zu den Spezialisten zeigt. Dort kraulen auf höchstem Niveau 1.500-Meter-Schwimmer mit langen, ruhigen Zügen ihre Bahnen. Diese Sportler liegen perfekt im Wasser und werden um ihre elegante Technik beneidet. Nicht selten jedoch erzielen andere im selben Rennen ähnliche Zeiten, obwohl sie vom ersten Meter an wild aufs Wasser einprügeln und viel mehr Armzüge machen. Das sieht zwar nicht so gut aus, kann aber zu identischen Ergebnissen führen und ist deshalb keinen Deut schlechter. Entscheidend ist, dass die Zugfrequenz zur Konstitution des Sportlers und zur Streckenlänge (Sprint oder Langstrecke) passt. Und sie ist abhängig von Faktoren wie Spannweite, Kraft, Wasserlage und Zugtechnik.

Beim Kraulschwimmen solltest du die Geschwindigkeit durch kontinuierlichen Vortrieb möglichst konstant halten. Während du mit jedem Armzug neuen Schub erzeugst, sinkt das Tempo zwischen zwei Zügen immer etwas ab. Das ist normal und logisch, denn in dieser Zeit erzeugen die Arme keinen Vortrieb. Jedoch gibt es Unterschiede, wie stark der Tempoverlust ausfällt und welche Konsequenzen das hat. Sinkt die Geschwindigkeit rapide, muss der nächste Armzug schnell erfolgen. Dadurch erhöht sich die Frequenz. Gelingt es dir jedoch, durch gutes Gleiten und eine effektive Beinarbeit den Tempoverlust zwischen den Zügen in Grenzen zu halten, kannst du dir mit dem nächsten Zug etwas mehr Zeit lassen. Allerdings ist dieses Phänomen fast ausschließlich bei wirklich guten Schwimmern zu sehen. Deutlich häufiger neigen Triathleten dazu, zu langsam zu ziehen.

- Anzeige -

So ermittelst du deine Zugfrequenz

Lass die Zeit für drei volle Armzyklen (drei Züge links und drei Züge rechts) bei verschiedenen Schwimmgeschwindigkeiten stoppen. Benötigst du zum Beispiel 4,50 Sekunden, dann beträgt deine Frequenz 40 Zyklen pro Minute (bzw. 80 Züge pro Minute).

Rechnung:
Zeit für 3 Zyklen: 4,5 s 
Zeit pro Zyklus: 1,5 s
Frequenz:
60 s / 1,5 s pro Zyklus = 40 Zyklen pro Minute

SWOLF

Der SWOLF-Wert steht für die Schwimmeffizienz und berechnet sich durch die Addition der benötigten Sekunden pro 50-Meter-Bahn und der Anzahl der benötigten Züge. Zum Beispiel ergeben 38 Züge in 40 Sekunden einen SWOLF von 78. Gelingt es dir, diesen Wert auf 76 oder 72 zu verbessern, indem du die Zahl deiner Züge reduzierst oder bei gleicher Frequenz schneller schwimmst, kraulst du effizienter. Wichtig: Wie die Zugfrequenz ist der SWOLF ein individueller Leistungsparameter, der nicht mit anderen Schwimmern vergleichbar ist.

triathlon+
Zahl des Tages
60

60 Videos sind von uns während der diesjährigen Berichterstattung vom …

Weiterlesen mit triathlon+ Jetzt triathlon+ abschließen
206 angezeigt
Partner und Sponsoren
ROUVY
OMNi-POWER Hannes Hawaii Tours Topteam Sports
Erdinger alkoholfrei Uvex feels.like Incylence Zaosu
Fehler gefunden oder Feedback zu diesem Artikel? Bitte teile uns hier mit, was du loswerden möchtest oder was wir verbessern können!
Feedback unter Artikel

Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.

Monatsabo

€ 9,95€ -
Jetzt mitmachen bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • volle Flexibilität
  • € 9,95 pro Monat
  • monatlich kündbar
Empfehlung!

Jahresabo

€ 94,95€ -
Größte Ersparnis bei triathlon+
  • Zeitschrift inklusive!
  • Mindestlaufzeit 12 Monate
  • danach monatlich € 9,95
  • nach 1 Jahr monatlich kündbar
- Anzeige -
Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

Verwandte Artikel

Ironman 70.3 Málaga: Janne Büttel auf dem Podium, Finn Große-Freese auf Rang fünf

Mit zwei Top-5-Platzierungen kehren deutsche Athleten vom Ironman 70.3 Málaga zurück. Beim Sieg des Franzosen Felix Forissier (3:40:46 Stunden) wurde Janne Büttel Dritter. Rang fünf ging an Finn Große-Freese.

Der letzte Tanz auf Hawaii: Zehn Jahre Zauber mit Patrick Lange

Für Patrick Lange ist es das Ende einer langen Reise. 2016 begann für ihn das Abenteuer Hawaii und in diesem Jahr kam es zu einem Abschluss. Zu einem schmerzhaften zwar, aber die Erinnerungen an die größten Erfolge seiner Karriere bleiben. Ein Rückblick auf zehn Jahre Zauber, die ihm drei WM-Titel und einen Sehnsuchtsort bescherten.

triathlon+

Mehr erleben.

  • Alle Online-Inhalte
  • 30.000 Seiten Archiv
  • Trainingspläne 2027 (ab Nov.)
  • Zeitschrift inklusive

Unser Newsletter

Newsletter triathlon