Ein Plädoyer für die Freiheit des Trainings, den Genuss des Prozesses und die Liebe zum Sport – jenseits von Startnummern.

Es ist ein beliebiger Wochentag, wir müssen uns nicht an Startzeiten halten, kurz vor Sonnenaufgang. Der See liegt still. Kein Startschuss, keine Bojen. Kein Moderator schreit deinen Namen ins Mikrofon. Und doch: Du steigst ins Wasser, schwimmst deine 2.000 Meter, steigst aufs Rad, fährst durch die hügelige Landschaft, atmest tief, lachst in dich hinein. Später läufst du zehn bis 20 Kilometer mit einem Lächeln auf den Lippen. Keine Medaille wartet, keine Urkunde. Nur du und der Sport, vielleicht ein Kumpel. Aber reicht das? In einer Welt, die Leistung feiert und Ziele misst, ist diese Frage ungewohnt – fast schon rebellisch. Kann man Triathlon ohne Wettkampf wirklich lieben?









