NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 06:02 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Justus Nieschlag: „Mir wurden die PS wieder freigeschaltet“

Nach seinem Durchbruchsjahr 2024 auf der Mitteldistanz schien Justus Nieschlag in der Weltspitze angekommen. Doch plötzlich fehlte die Leistung – ohne erklärbaren Grund. tri-mag.de hat mit dem 33-Jährigen über harte Entscheidungen, Erfolge und die Zukunft gesprochen.

Bartlomiej Zborowski/T100 Auf der Bühne der T100 hat Justus Nieschlag mit starken Rennen in der Saison 2024 überzeugen können.

In Deutschland hat es vielerorts geschneit, es ist kalt und ungemütlich, im Interview sitzt Justus Nieschlag am Bildschirm in Windhoek gegenüber. Eine Einheit des Tages ist schon abgehakt, eine weitere folgt noch. Der gebürtige Hildesheimer hat sich bewusst für ein Trainingslager in Afrika entschieden. Er findet dort perfekte Bedingungen, um Kilometer zu sammeln und den Körper langsam wieder an Belastung zu gewöhnen. Doch dieses Camp ist für ihn mehr als ein gewöhnlicher Saisonauftakt. Es ist ein vorsichtiger Neubeginn. Ein Comeback. Vielleicht sogar ein zweites Kapitel.

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„Ich kann eigentlich nicht klagen“, antwortet er auf die Frage nach seinem Befinden. Es geht wieder vorwärts. Das Training rollt an, die Richtung stimmt. Es hätte auch alles anders sein können. Seit sechs Wochen ist er wieder richtig im Aufbau. Schwimmen und Radfahren seit Anfang Dezember, das Laufen kam kurz vor Weihnachten dazu. Er habe ein Leistungsniveau wie nach einer normalen, aber langen Offseason, meint Nieschlag. Nur war diese Offseason keine normale Pause.

Unbekannter Leistungshemmer

Privat Der erste kleine Schritt auf dem Weg zum Comeback – das Aufstehen aus dem Krankenbett.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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