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Profi-Einheit der Woche: Mathias Petersens lange Schwellenintervalle bei 380 Watt

Wir analysieren das Radtraining von Ironman-Sieger Mathias Petersen, der mit beeindruckenden Leistungsdaten bereits früh im Jahr eine starke Form unter Beweis stellt.

Getty Images for Ironman Im vergagenen Jahr fuhr Petersen neben dem Sieg beim Ironman 70.3 Westfriesland auch einen zweiten Platz beim Ironman Kopenhagen und Rang drei beim Ironman Lanzarote ein.


Danish Dynamite im Fokus: Bereits in der vergangenen Woche stammte die Profi-Einheit der Woche aus dem dänischen Trainingslager auf Gran Canaria um die Gruppe aus Kristian Høhenhaug, Mathias Petersen, Thor Bendix Madsen, Emil Holm und einigen dänischen Nachwuchsathleten. Nachdem beim letzten Mal die Laufintervalle von Kristian Høgenhaug im Mittelpunkt standen, nehmen wir heute ein Radtraining mit beeindruckenden Werten von Ironman-Sieger Mathias Petersen unter die Lupe. Der 30-Jährige machte das erste Mal 2019 international auf sich aufmerksam, als er mit seinem dritten Platz beim Ironman Kalmar in 7:52 Stunden das bis zu diesem Zeitpunkt schnellste Ironman-Debüt in der Triathlongeschichte hinlegte. Seit diesem Rennen gab es in den vergangenen sieben Jahren sowohl auf der Langdistanz im Allgemeinen als auch bei Mathias Petersen selbst einen deutlichen Leistungssprung.

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2022 belegte Petersen Platz sechs beim Ironman Lanzarote, Platz sechs bei der Ironman-EM in Frankfurt und beendete seine WM-Premiere beim Ironman Hawaii auf Rang 16. 2023 gewann er in Klagenfurt zum ersten und bisher einzigen Mal in seiner Karriere einen Ironman. Ein Jahr später verpasste er mit Platz zwölf auf Hawaii knapp die Top Ten – sein bisher bestes Ergebnis bei der Ironman-WM. Im vergangenen Jahr stellte Petersen mehrfach unter Beweis, dass er in Topform zur Weltklasse gehört: Platz drei beim Ironman Lanzarote, Rang zwei beim Ironman Kopenhagen mit einer Fabelzeit von 7:28 Stunden und der Sieg beim Ironman 70.3 Westfriesland. Enttäuschend hingegen verliefen seine beiden WM-Teilnahmen: Bei der Ironman-WM in Nizza beendete er das Rennen vorzeitig, bei der Ironman-70.3-WM in Marbella im November kam er nicht über einen 32. Platz hinaus. Petersens Langdistanz-Leistungen offenbaren jedoch, dass er auch in diesem Jahr wieder zu den Podiumskandidaten bei den großen Langdistanzen zählt. Ein Umstand, der durch sein aktuelles Trainingsniveau und die ausgewählte Einheit zusätzlich bestärkt wird.

Frank Wechsel / spomedis Die Ironman-WM in Nizza beendete Petersen im vergangenen September vorzeitig.

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Gernot Poerner
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Gernot Poerner

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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