Der Ticker vom Wochenende: Streckenrekord, deutsche Siege und Triathlonaction in Deutschland

National und international ist die Triathlonsaison in vollem Gange. Hier kommen die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes im Ticker.

Streckenrekord in Australien

Mit neuem Streckenrekord von 7:45:24 Stunden hat Matt Burton den Ironman Cairns über die Langdistanz für sich entschieden. Der Australier verwies den Vorjahressieger und bisherigen Streckenrekordhalter Braden Currie (7:48:59 Stunden) aus Neuseeland auf den zweiten Rang. Das Podium komplettierte Mike Phillips (NZL) nach 7:49:21 Stunden. „Es ist unwirklich, dies ist meine zehnte Reise hierher, und es ist bei weitem das schönste Cairns, das ich je gesehen habe. Ich bin seit ein paar Wochen hier und wusste, dass ich trotz des Jahresbeginns in relativ guter Verfassung war. Ich hatte eine richtige Pause mit Krankenhausaufenthalten und einigen Problemen, ich war zehn Wochen lang nicht auf den Beinen“, sagte Burton nach seinem Rennen. „Ich denke, es wird eine gute Woche dauern, bis ich, meine Frau und mein Sohn das alles verinnerlicht haben. Wer weiß, vielleicht erinnert er sich tatsächlich daran, vielleicht ist es seine erste Erinnerung daran, zweieinhalb Jahre alt zu sein.“

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Bei den Frauen triumphierte Hannah Berry. Die Neuseeländerin erreichte das Ziel nach 8:44:31 Stunden. Nach dem vierten Platz beim Ironman Texas ist es ihr erster Sieg in der Ironman Pro Series. Platz zwei ging nach 8:46:53 Stunden an die Niederländerin Lotte Wilms vor Kylie Simpson aus Australien (8:50:12 Stunden). „Ich bin so begeistert, ich habe heute so hart gearbeitet. Ehrlich gesagt war das das härteste Rennen, an dem ich je teilgenommen habe, aber ich bin wirklich froh, dass es für den Sieg gereicht hat. Ich weiß nicht, wie ich es in Worte fassen soll, es bedeutet mir sehr viel. Es ist ein großer Schritt in die richtige Richtung für mich, und es ist aufregend. Wir haben so hart dafür gearbeitet, und man muss diese Momente wirklich feiern, denn der Sport hat seine Höhen und Tiefen“, sagte Berry nach ihrem Rennen.

Hier gibt es die Ergebnisse.

Deutscher Sieg bei der Challenge Gdansk

Der Sieg über die Mitteldistanz bei der Challenge Gdansk ging an Julia Skala. Die Deutsche hatte im Ziel nach 4:18:45 Stunden etwas mehr als vier Minuten Vorsprung auf Rosie Weston, die sich den zweiten Platz sicherte (4:22:51 Stunden). Das Podium komplettierte nach 4:25:07 Stunden Claire Hann, die ebenso wie Weston aus Großbritannien stammt.

Beim Sieg des Polen Kacper Stępniak in Danzig (3:40:28 Stunden) finishte Finn Große-Freese nach 3:42:46 Stunden auf dem zweiten Platz vor Jesper Svensson aus Schweden (3:44:17 Stunden). Mit Marcel Bolbat auf Rang fünf erreichte nach 3:45:38 Stunden ein weiterer Deutscher die Top Ten.

Die Ergebnisse findest du hier.

Drei Deutsche siegen beim Paracup in Besancon

Mit starken Leistungen haben die deutschen Paratriathleten bei ihrem Weltcup im französischen Besancon ihre Paralympicsambitionen unter Beweis gestellt. Martin Schulz (PTS5, 1:01:58 Stunden) und Max Gelhaar (PTS3, 1:11:55 Stunden), die beide schon für die Wettkämpfe in Paris qualifiziert sind, siegten in ihren Startklassen souverän. Auch Elke van Engelen kämpfte sich in ihrer Startklasse PTS4 über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen nach 1:23:36 Stunden mit komfortablem Vorsprung auf den ersten Platz.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Hentschel triumphiert in Heilbronn

1,9 Kilometer Schwimmen im Neckar, 83 Kilometer mit 1.100 Höhenmetern auf dem Rad und ein Lauf über 21,6 Kilometer. Diese Strecken gilt es bei der Mitteldistanz beim Triathlon Heilbronn zu bewältigen. Schnellster Athlet des Tages war Felix Hentschel, der das Ziel nach 3:53:11 Stunden vor Julian Großkopf (3:58:19 Stunden) erreichte. Auf dem dritten Platz finishte nach 4:05:39 Stunden Christian Trunk. Das Rennen der Frauen entschied Regina Rex in 4:58:25 Stunden für sich und verwies damit Lilly Zednikova (5:05:53 Stunden) und Nina Fodor-Mehnert (5:07:03 Stunden) auf die Plätze zwei und drei.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Aus San Francisco zum Sprint

Nur eine Woche nach seinem fünften Platz beim San Francisco T100 stand Mika Noodt erneut an der Startlinie, dieses Mal über die kürzere Sprintdistanz (600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und einem Fünf-Kilometer-Lauf). Beim Tankumsee Triathlon im gleichnamigen Naherholungsgebiet ließ der 24-Jährige der Konkurrenz keine Chance und entschied das Rennen nach 52:02 Minuten für sich. Den zweiten Platz sicherte sich Lukas Piatczyc nach 58:57 Minuten vor Tim Knape (59:52 Minuten). Schnellste Frau des Tages war Christine Becker nach 1:06:25 Stunden vor Malin Ehlers (1:06:53 Stunden) und Rebekka Gerdes (1:08:21 Stunden).

Hier geht es zu allen Ergebnissen.

Pohle und Butters siegen in Erding

Den zweiten Platz in der Gesamtwertung und damit den Sieg der Frauen über die olympische Distanz beim Stadttriathlon Erding sicherte sich Caroline Pohle in 1:58:07 Stunden. Im Ziel hatte die Siegerin mehr als 12 Minuten Vorsprung auf Sabrina Exenberger, die nach 2:10:15 Minuten als zweite Frau finishte. Rang drei sicherte sich Hanna Pfannes nach 2:10:28 Stunden. Gesamtsieger und schnellster Mann war Hannes Butters nach 1:50:27 Stunden, die Plätze zwei und drei gingen an Wolfgang Teuchner (1:58:29 Stunden) und Michael Scheumaier (2:00:00 Stunden).

Hier gibt es die Ergebnisse.

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Jule Radeck
Jule Radeck
Jule Radeck studierte Sportwissenschaften, bevor sie als Volontärin bei spomedis nach Hamburg zog. In ihrer Freizeit findet man sie oft im Schwimmbecken, manchmal auf dem Fahrrad und immer öfter beim Laufen, denn inzwischen startet sie in einem Liga-Team im Triathlon.

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