Mittwoch, 17. April 2024

Dig Me Beach: Impressionen eines Morgens in Kailua-Kona

Jeder Tag beginnt in der Rennwoche des Ironman Hawaii ähnlich: mit einer Schwimmeinheit im Pazifik. Unser Team hat sich vor Ort umgesehen und die Morgenroutine der Athletinnen eingefangen.

Julia Umlandt

Das Ziel des Tages für alle, die nicht ernsthaft trainieren, sondern eher planschen wollen: das Coffee Boat. Es liegt in absolut machbarer Distanz vor der Küste Konas – perfekt, um sich die Zeit zu vertreiben, während die Lieblingsathletin trainiert oder man selbst Ruhetag hat. Den Kaffee trinkt man selbstverständlich nicht an Bord, sondern im Wasser. Entweder mit Festhalten an der Reling oder ganz entspannt in einem Reifen sitzend.

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Silke Insel / spomedis

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Zumindest am Morgen muss sich niemand um seine Wertsachen Gedanken machen.

Silke Insel / spomedis

So nah kommt man den Profis nicht oft. Alle haben an diesem Morgen (und am kommenden Samstag) das Gleiche vor.

Silke Insel / spomedis

Fan-Tumult und Autogrammstunde? Fehlanzeige. Die Schwedin Lisa Nordén kann in aller Ruhe ihr Warm-up absolvieren.

Silke Insel / spomedis

Und auch die amtierende Ironman-Weltmeisterin Chelsea Sodaro kann weitgehend ungestört trainieren.

Silke Insel / spomedis

Letzte Handgriffe: Das Salzwasser trägt zwar fast wie ein Neoprenanzug, aber Sicherheit steht beim Schwimmen im Meer an erster Stelle.

Silke Insel / spomedis

Check, Check: Wenn die Route geplant und das Selfie gemacht ist, kann es losgehen.

Silke Insel / spomedis

Was geht denn hier ab? Für diese Damen gehört das Schwimmen beziehungsweise Aquajogging zur täglichen Morgenroutine, und zwar nicht nur in einer Woche im Oktober. Egal, sie mischen sich unter die Athletinnen und schauen dem bunten Treiben zu.

Silke Insel / spomedis

Gut festhalten: Bei „High Tide“ am Nachmittag ist der Dig Me Beach mit Wasser bedeckt, die Mauer am Einstieg immer entsprechend rutschig. Kurz vor dem Rennen will man natürlich keinen Unfall riskieren.

Silke Insel / spomedis

Klare Ansage: Männer sind in Kona in diesem Jahr in der Unterzahl. Sie sind überwiegend als Begleitung und Unterstützung auf der Insel – oder um sich schon einmal für den Wettkampf im nächsten Jahr umzuschauen.

Silke Insel / spomedis

Einige stürzen sich in das knapp 27 Grad warme Wasser …

Silke Insel / spomedis

… andere beobachten das Geschehen lieber von der Poleposition …

Silke Insel / spomedis

… und halten eine letzte Lagebesprechung ab.

Silke Insel / spomedis

Wie viele Tattoos mit dem M-Dot sind in der Rennwoche in Kailua-Kona wohl unterwegs?

Silke Insel / spomedis

Runter mit dem Salz: Das Wasser aus den Duschen am Pier ist deutlich kälter als das des Pazifiks und daher eine willkommene Erfrischung in der immer stärker werdenden hawaiianischen Sonne.

Julia Umlandt

Unscheinbar: Der Dig Me Beach ist so klein, dass die Bezeichnung „Strand“ eigentlich etwas übertrieben ist. Aber in einer Woche im Oktober ist es eben der wichtigste Ort der Triathlonwelt.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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