Eigentlich sollte das norwegische Trio geschlossen in die Saison starten – doch beim Ironman Neuseeland steht nur Kristian Blummenfelt an der Startlinie. Gustav Iden und Casper Stornes müssen ihren Auftakt verschieben. Was das für die weitere Planung heißt, ist offen.

Beim Ironman Neuseeland wird es nicht zum geplanten norwegischen Dreier-Auftritt kommen. Eigentlich wollten Gustav Iden, Casper Stornes und Kristian Blummenfelt gemeinsam in Taupō in die Saison starten – nun steht nur noch Blummenfelt auf der offiziellen Startliste.
Das traditionsreiche Rennen am 7. März bildet in diesem Jahr den Auftakt der Ironman Pro Series. Entsprechend prominent ist das Feld besetzt. Doch während Blummenfelt wie angekündigt antritt, fehlen seine beiden Trainingspartner. Iden bestätigte in einem Social-Media-Post, dass er seinen Saisonstart um einige Wochen verschieben müsse. Grund sei eine Sprunggelenksverletzung: Er sei vor einiger Zeit umgeknickt, sein Knöchel sei weiterhin nicht vollständig belastbar.
Bei Ironman-Weltmeister Stornes sei der Grund jedoch weniger akut als bei Iden. Auf Nachfrage von tri-mag.de heißt es, Stornes sei nicht optimal vorbereitet. Nach seinem Sieg in Nizza sei er viel unterwegs gewesen – Sponsorentermine, Tests und mediale Verpflichtungen hätten Zeit gekostet. Der Start in Neuseeland passe daher aktuell nicht optimal in seine Jahresplanung.
Planung gerät ins Wanken
Der gemeinsame Auftritt in Neuseeland sollte der Startschuss für eine kompakte erste Jahreshälfte werden. Neben dem Rennen in Taupō waren weitere Starts beim Ironman 70.3 Geelong, beim Ironman 70.3 Oceanside sowie beim Ironman Texas vorgesehen. Ob Iden und Stornes rechtzeitig für die darauffolgenden Rennen fit werden, ist derzeit offen.
Für Blummenfelt bedeutet die Absage seiner Landsleute eine ungewohnte Ausgangslage. Im vergangenen Jahr trat das norwegische Trio bei internationalen Großereignissen stets geschlossen auf. In Taupō wird der Olympiasieger und Ironman-Weltmeister nun als einziger Norweger ins Rennen gehen.
Starkes Feld in Taupō
Unabhängig davon verspricht der Ironman Neuseeland ein hochklassiges Rennen. Neben Blummenfelt zählen unter anderem Kyle Smith, Pierre Le Corre, Frederic Funk und Trevor Foley zum erweiterten Favoritenkreis. Die Strecke mit dem Ein-Runden-Schwimmen im Lake Taupō, dem welligen Radkurs durch die Region Waikato (rund 1.400 Höhenmeter) und dem flachen Marathon entlang des Sees gilt als anspruchsvoller früher Formtest.









