- Anzeige -

Der Ticker vom Wochenende
Sanders gewinnt Ironman 70.3 Indian Wells vor Luis – Duffy und Wilde werden XTERRA-Weltmeister

Lionel Sanders verabschiedet sich mit einem Sieg in die Saisonpause, Flora Duffy und Hayden Wilde verlassen die Straße und Morgan Pearson läuft schneller als je ein Triathlet zuvor. Hier kommen die zusammengefassten Ereignisse des Wochenendes.

Getty Images for IRONMAN Lionel Sanders gewinnt den Ironman 70.3 Indian Wells vor Vincent Luis und Jelle Geens.

Lionel Sanders gewinnt Ironman 70.3 Indian Wells vor Vincent Luis

Lionel Sanders hat den Ironman 70.3 Indian Wells mit einer Zeit von 3:38:19 Stunden für sich entschieden. Der Kanadier drückte dem Rennen insbesondere beim Radfahren seinen Stempel auf und konnte sich so nach einem mittelmäßigen Schwimmen mit dem schnellsten Split (2:00:26 Stunden) nach vorn arbeiten. Der Franzose Vincent Luis hatte in der zweiten Disziplin weniger Glück. Bei seiner ersten Mitteldistanz wurde der mehrfache Kurzdistanz-Weltmeister in der zweiten Disziplin von einem Auto angefahren und stürzte, nachdem er nach dem Schwimmen zunächst in Führung lag. Luis setzte das Rennen nach dem Sturz mit Schürfwunden jedoch fort und kam gemeinsam mit Sanders in die zweite Wechselzone. Beim Laufen sei sein einziges Ziel das Finish und der Besuch beim Arzt gewesen, wie er nach dem Rennen auf seinem Instagram-Kanal schrieb. Mit einem zweiten Platz in 3:41:07 Stunden ist ihm das gelungen. Platz drei ging an den Belgier Jelle Geens, der nach 3:42:30 Stunden im Ziel war und mit 1:08:18 Stunden den schnellsten Halbmarathon des Tages lief. Der einzige deutsche Profi Christian Jais beendete das Rennen als 25. in 4:09:39 Stunden. Bei den Frauen lag der Wettkampf fest in nordamerikanischer Hand. Die US-Amerikanerin Danielle Lewis siegte in 4:14:02 Stunden vor der Kanadierin Tamara Jewett (4:15:00 Stunden) und ihrer Landsfrau Ali Bauer (4:19:30 Stunden).

- Anzeige -

Flora Duffy und Hayden Wilde gewinnen XTERRA-WM auf Maui

Flora Duffy und Hayden Wilde sind die neuen XTERRA-Weltmeister. Das Rennen wurde als Duathlon mit drei Kilometern laufen, 31 Kilometern Mountainbiken und weiteren 10,5 Kilometern laufen auf Maui ausgetragen. Die Olympiasiegerin von den Bermudas gewann mit deutlichem Vorsprung nach 2:39:33 Stunden vor der Schweizerin Loanne Duvoisin, die nach 2:46:39 Stunden ins Ziel kam. Michelle Flipo aus Mexiko komplettierte das Podium nach 2:50:17 Stunden. Hayden Wilde (NZL) entschied das Rennen der Männer mit einer Zeit von 2:18:24 Stunden für sich. Der Franzose Arthur Serrieres folgte auf Platz zwei (2:18:46: Stunden), Ruben Ruzafa Cueto wurde Dritter (2:19:17 Stunden).

Anne Haug und Patrick Lange gewinnen Challenge World Bonus

150.000 Dollar schüttet die Challenge Family zum Jahresende an die besten Profis der Saison aus. Gewertet werden dabei die sechs besten Leistungen des Jahres bei Challenge-Rennen. Nachdem mit dem Rennen in Daytona das letzte Challenge-Rennen des Jahres über die Bühne ging, steht fest, wer die Bonuszahlungen erhält. Bei den Männern siegte Patrick Lange, der das Ranking schon vor dem Clash Daytona anführte und dessen Führung zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war. Mit seiner starken Leistung in Daytona kämpfte sich Magnus Ditlev in letzter Sekunde vom achten Platz des Gesamtrankings auf Rang zwei, Platz drei sicherte sich Frederic Funk. Bei den Frauen steht Anne Haug an der Tabellenspitze. Genauso wie bei Lange war ihr Sieg in der Gesamtwertung nicht gefährdet. Zweite wurde Sarissa de Vries vor Lucy Hall.

Morgan Pearson setzt Ausrufezeichen im Halbmarathon

Bei den US-amerikanischen Meisterschaften im Halbmarathon in South Carolina lieferte Kurzdistanzler Morgan Pearson eine herausragende Leistung ab: Der ehemalige Profi-Läufer und Olympia-Teilnehmer von Tokio absolvierte die 21,1 Kilometer in 1:01:47 Stunden – einem Tempo von 2:56 Minuten pro Kilometer. Nicht nur für Pearson, der in Tokio mit der US-Staffel Bronze gewann, eine deutliche neue Bestzeit, sondern auch die schnellste Zeit, die ein Triathlet bisher jemals über diese Distanz erzielen konnte. Zuvor stand Pearsons Bestzeit bei 1:02:17 Stunden. In einem stark besetzten Feld landete Pearson als einziger Triathlet inmitten der amerikanischen Laufelite am Ende auf Platz acht – mit nur 34 Sekunden Rückstand zu Rang drei. Gewinnen konnte das Rennen der amtierende NCAA-Cross-Country-Sieger Connor Mantz mit einer Endzeit von 1:00:55 Stunden. Beim Frauenrennen setzte sich Favoritin Keira D’Amato nach 1:07:55 Stunden mit einem deutlichem Vorsprung von 1:41 Minuten durch. Die ehemalige Triathletin und Olympia-Siegerin von 2016, Gwen Jorgensen, beendete das Rennen nach 1:15:21 Stunden auf einem enttäuschenden 25. Platz.

- nichts verpassen -

Erhalte Updates direkt auf dieses Gerät – abonniere jetzt.

Das könnte dir auch gefallen
8 Kommentare
  1. Michaal

    Warum Flora Duffy nicht Triathletin des Jahres wurde ist mir ein Rätsel….

    1. Frank Wechsel

      Demokratie.

      1. Michaal

        Ich weiß. Wundere mich dennoch…

  2. Manuel

    hat luis nicht letztes Jahr schon ne MD gemacht. In Daytona?

    1. Anna Bruder

      In Daytona ist er gestartet, da war die Distanz aber leicht abgewandelt. Grüße 😉

  3. Henni

    Man hätte ruhig erwähnen können, dass Jelle Geens ohne Zeitstrafe gewonnen hätte ;-).

  4. Katrin Book

    wie kann ein Profi auf der Strecke von einem Auto angefahren werden ????

    1. Harald M.

      Habe ich mich auch gefragt. Laut seinem Instagram-Statement war er zu diesem Zeitpunkt Führender mit 2 Minuten Vorsprung. Da fahren doch Führungsfahrzeuge, Polizei, alles mit…

Hier kannst du diesen Beitrag kommentieren

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.