Singapur T100: Favoriten, Strecken, Liveübertragung

Die T100 Triathlon World Tour geht in eine neue Runde, Start der Rennserie ist am kommenden Wochenende in Singapur. Wir werfen einen Blick auf das Spektakel, wo sich die besten Athletinnen und Athleten über die 100-Kilometer-Distanz messen werden.

James Mitchell Zwie von vielen Favoriten: Rico Bogen (links) und Marten Van Riel.

Triathlonfans können sich auf gleich zwei Renntage freuen. Die Singapur T100 gehen am Samstag und Sonntag über die Bühne: Die Frauen machen am Samstag den Anfang um 14:15 Uhr Ortszeit (8:15 Uhr deutscher Zeit), für die Männer fällt der Startschuss am Sonntag um 15:15 Uhr Ortszeit (9:15 Uhr deutscher Zeit). 

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21 Athletinnen und 20 Athleten stehen auf den Starterlisten. Darunter sind diejenigen, die vertraglich zur Teilnahme an der Tour verpflichtet sind, sowie Athletinnen und Athleten, die per Wildcard mehr oder weniger kurzfristig nachgerückt sind. Ein spannendes Rennen ist in jedem Fall garantiert.

Nächster Sieg für Gentle?

Durch die Absage von T100-Weltmeisterin Taylor Knibb fehlt eine große Topfavoritin auf den Sieg. Diese Rolle kann nun der Australierin Ashleigh Gentle zugewiesen werden, zumal sie als Vorjahressiegerin an den Start geht. Doch die Konkurrenz ist stark: 95,83 beträgt die errechnete „Strength of Field“ (SOF). Im vergangenen Jahr präsentierte sich bereits die Schweizerin Julie Derron in Topform. Damals hatte die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von Paris noch eine Wildcard erhalten, durch ihre Leistungen ist sie in diesem Jahr fest dabei. Apropos Olympia: Die Olympiasiegerin von den Spielen in Tokio, Flora Duffy, ist ebenfalls mit von der Partie und kann dem Rennen ihren Stempel aufdrücken. Caroline Pohle, die als einzige Deutsche fester Teil der Serie ist, musste ihren Start krankheitsbedingt absagen. Nicht zu vergessen die Britin Lucy Charles-Barclay, die im vergangenen Jahr Platz zwei in Singapur belegte. Spannend werden zudem die Auftritte der beiden Kurzdistanzlerinnen Jessica Learmonth und Kate Waugh (beide GBR).

Extreme Leistungsdichte

Das Feld der Männer ist mit einer SOF von satten 96,75 noch einen Tick kompetitiver, mehr geht fast nicht. Dafür verantwortlich ist unter anderem der amtierende T100-Weltmeister Marten Van Riel. Bei ihm wird alles davon abhängen, wie schnell er sich vom Ironman Südafrika am vergangenen Sonntag erholt hat. Für den restlichen Favoritenkreis könnte man beinahe die gesamte Starterliste durchgehen. Zu erwähnen sind jedoch insbesondere die Ironman-70.3-Weltmeister Jelle Geens und Rico Bogen, Hayden Wilde, Justus Nieschlag, Mika Noodt, Kyle Smith, Vincent Luis und Léo Bergère. Alle können es mindestens auf das Podium schaffen, und haben dies zum Teil bereits bewiesen. Aus Deutschland sind zudem Frederic Funk, Nicolas Mann und, dank kurzfristiger Wildcard, Jannik Schaufler dabei. Funk landete bereits bei zwei T100-Rennen auf dem fünften Platz und schaffte es nur ein einziges Mal nicht in die Top Ten. Mann wurde bei seinem Debüt in Las Vegas im vergangenen Jahr Achter.

Hitze, Luftfeuchtigkeit und viele Wendepunkte

Die Strecken bestehen wie immer aus zwei Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern auf dem Rad und 18 Kilometern Laufen, sodass insgesamt 100 Kilometer zu absolvieren sind. Die größten Herausforderungen werden in Singapur die Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit sein. Die Schwimmstrecke besteht aus einer Runde, wobei sich Start und Schwimmausstieg an unterschiedlichen Punkten befinden. Auf dem Rad wird es durchaus anspruchsvoll. Acht Runden sind zu fahren, es gibt einige enge Kurven und Wendepunkte. Der abschließende Lauf besteht aus drei Runden. Die Wendepunkte sind großzügig gestaltet, auf dem Rest der Strecke können sich die entgegenkommenden Athletinnen und Athleten die ganze Zeit sehen.

Die T100 Triathlon World Tour wird weltweit live übertragen. In Europa kann man die Rennen mit einem kostenfreien Account der hauseigenen Plattform PTO+ verfolgen sowie kostenpflichtig bei Discovery+ und Eurosport. Das Frauenrennen wird im Free-TV bei Eurosport 1 gesendet. Beginn der Livestreams ist jeweils eine Viertelstunde vor dem Startschuss.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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