Wenn Agegrouper sich in die Herzen der Profis spielen, Debüts auf der Langdistanz als Trainingseinheit erfolgreich sind und die Besten als geschlossene Gesellschaft auf dem Podium stehen – die 5 Takeaways zum Ironman Südafrika.

1Geschlossene Gesellschaft
Schon im Vorfeld war der spätere Sieger Magnus Ditlev der Topfavorit beim Ironman Südafrika. Auch der Zweitplatzierte, Marten Van Riel, stand vor dem Rennen bei den Buchmachern hoch im Kurs. Dass Jonas Schomburg ein so erfolgreiches Debüt auf der Langdistanz feiern würde, war ihm im Vorwege zwar zuzutrauen, aber wie clever und abgezockt er Rang drei nach Hause brachte, war beeindruckend. Rund acht Minuten lagen am Ende zwischen Ditlev und Schomburg, der knapp drei Minuten hinter Van Riel ins Ziel gelaufen war. Dann kam lange nichts, ehe Jonas Hoffmann rund 14 Minuten nach seinem Landsmann auf Platz vier einlief. Das Podium: eine geschlossene Gesellschaft. Die Bestzeiten der Splits verteilten die drei Erstplatzierten unter sich. Während Marten Van Riel beim Schwimmen (50:17 Minuten) den Ton angab, setzte Magnus Ditlev auf dem Rad mit 4:07:22 Stunden eine Bestmarke, an der sich alle anderen die Zähne ausbissen. Beim Marathon wiederum zeigte Van Riel erneut seine Klasse und lief die 42,195 Kilometer am schnellsten (2:38:40 Stunden). Und Schomburg? Der blieb in allen drei Disziplinen ebenfalls im Bereich der Spitzenplätze. Und war der Schnellste in der Wechselzone. 1:35 Minuten benötige er vom Schwimmen zum Rad. In 1:42 Minuten ging es aus dem Sattel auf die Laufstrecke. Niemand war in der vierten Disziplin schneller als der ehemalige Kurzdistanzler.
2Deutsche Profis sichern vier von zehn WM-Slots








