Dienstag, 10. Februar 2026

T100-Schwimmen auf der Kippe? Wasserqualität in London sorgt für Unsicherheit

Kurz vor den London T100 sorgt eine Algenblüte in den Royal Docks für Unsicherheit. Während das Schwimmen offiziell noch im Programm steht, laufen weitere Tests zur Wasserqualität. Die Entscheidung fällt wohl erst kurz vor dem Rennen.

Shakoorabs | Dreamstime.com Die Royal Docks im Osten Londons.

Nur wenige Tage vor dem Start der London T100 am kommenden Samstag rückt die Wasserqualität der Royal Docks in den Fokus. Grund ist eine Algenblüte, die in der vergangenen Woche zur Sperrung des Wassers für sämtliche Wassersportaktivitäten geführt hat. Noch ist unklar, ob das Schwimmen wie geplant stattfinden kann.

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Rote Algenblüte legt Schwimmbetrieb lahm

Auslöser der aktuellen Situation ist das Aufkommen einer roten Alge, die in Großbritannien bislang selten beobachtet wurde. Nach Angaben der Royal Docks Management Authority (RoDMA) entstand die Blüte durch eine Mischung aus Brackwasser, einer längeren Hitzeperiode und einem anschließenden abrupten Temperatursturz. „Die Sicherheit der Wassersportler hat oberste Priorität“, hieß es in einer ersten Mitteilung.

Erste Tests geben Anlass zur Hoffnung

Vor zwei Tagen folgte eine vorsichtige Entwarnung: Laut NOWCA, der zuständigen Überwachungsstelle für Seen und Flüsse, zeigen erste Tests, dass die identifizierte Algenart weder für Menschen noch für die lokale Tierwelt schädlich ist. Dennoch bleibt das Schwimmen bis zum Abschluss weiterer Tests ausgesetzt.

Parallel arbeitet auch das Organisationsteam der T100 Triathlon World Tour mit Hochdruck an einer Klärung. „Wir haben eigene Wasserproben entlang der Schwimmstrecke genommen, die bisherigen Ergebnisse sind positiv“, heißt es in einem Update der Veranstalter. „Weitere Tests folgen im Verlauf der Woche. Alle bisherigen Anzeichen deuten darauf hin, dass das Schwimmen wie geplant stattfinden kann.“

Trotz der Einschränkungen laufen die Vorbereitungen für das Schwimmen also weiter. Ein endgültiges Go für das Event wird jedoch erst nach Abschluss der letzten Tests erwartet. Die Verantwortlichen stehen in engem Austausch mit der RoDMA und betonen, dass die Sicherheit der Athleten an erster Stelle steht.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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