Verletzung im Training: Sam Laidlow sagt Start beim T100-Finale in Dubai ab

Zu viel riskiert! Triathlon-Profi Sam Laidlow wollte sich nach Hawaii für die Dubai T100 in Form bringen. Doch das ging schief. Sein Körper habe „Stopp“ gerufen.

Frank Wechsel / spomedis Vorzeitiges Saisonende: Sam Laidlow wird in Dubai nicht antreten.

Wenn die Triathlon-Elite am Wochenende in Dubai zum T100 Grand Final antritt, wird ein prominenter Name fehlen: Mitfavorit Sam Laidlow hat seinen Start für das Rennen am Sonntag wegen einer Verletzung abgesagt. Der Ironman-Weltmeister von 2023 zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu, wie er auf seinem Instagram-Kanal mitteilte. „Ich wollte die Saison unbedingt mit einem Erfolg abschließen“, schreibt Laidlow. „Dafür bin ich im Training einige Risiken eingegangen, um meine Laufform nach Kona zu verbessern“. Allerdings war die intensive Belastung offenbar zu viel. „Mein Körper hat ‚Stopp‘ gerufen.“

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Sieg in London, Platz zwei auf Ibiza

Der Franzose war vor knapp drei Wochen beim Ironman Hawaii als Führender auf die Laufstrecke gegangen und Ende nur 18. geworden. Mit der Verletzung sei seine Saison beendet, so Laidlow. Er wolle jetzt das Grand Final als Zuschauer an der Strecke live miterleben und genießen.

Als Vierter der Gesamtwertung hätte Laidlow gute Chancen auf eine Spitzenplatzierung in der T100-Serie gehabt. Allein dem Gesamtsieger winken 210.000 US-Dollar Preisgeld. Insgesamt werden nach dem Wochenende etwa zwei Millionen US-Dollar ausgeschüttet. Der 25-Jährige konnte diese Saison das T100-Rennen in London für sich entscheiden und mit Platz zwei auf Ibiza kräftig Punkte sammeln. Da es beim Finale Extrapunkte für die Teilnehmer gibt, könnte Laidlow nun sogar aus den Top Ten rutschen. Das würde ihm nicht nur ordentlich Preisgeld kosten, sondern auch einen garantierten Start im kommenden Jahr.

T100 / Bartlomiej Zborowski Beim T100 auf Ibiza musste sich Sam Laidlow (rechts) nur Marten Van Riel geschlagen geben.

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Peter Jacob
Peter Jacob
Abitur, Studium der Sportwissenschaft und Volontariat bei dpa änderten nichts daran, dass Peter eines blieb: Ausdauersportler mit Leidenschaft. Auch wenn der Hamburger heute öfter die Laufschuhe schnürt, sind die Stärken des ehemaligen Leistungsschwimmers klar verteilt. Man munkelt, die Sportart Swimrun sei nur für ihn erfunden worden.

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