Der Ironman-Weltmeister von 2023 wollte seine Laufform unter Beweis stellen – und musste nach 14 Kilometern aufgeben.

Sam Laidlow hat seinen Saisonauftakt in Form eines Stadtmarathons abgehakt – allerdings unfreiwillig früher als geplant. Der Franzose, Vorjahressieger der Challenge Roth und Ironman-Weltmeister von 2023, musste beim Barcelona Marathon am Sonntag nach nur 14 Kilometern das Rennen aufgeben.
Auf Instagram schrieb Laidlow: „Musste nach nur 14 km aufhören … hatte von Anfang an massive Krämpfe. Still not a runner 🙃.“
Große Ambitionen beim Barcelona Marathon
Dabei hatte er sich einiges vorgenommen. Laidlow, der im Triathlon mit Marathonzeiten von 2:37 Stunden (Challenge Roth), 2:41 (Ironman Leeds) und 2:42 (Ironman-WM Nizza) zu den schnellen Läufern auf der Langdistanz gehört, wollte herausfinden, wie schnell er ohne Vorbelastung aus dem Schwimmen und Radfahren wirklich ist. Als Ziel hatte er sich 2:20 Stunden oder zumindest sub-2:30 vorgenommen – mit klarer Tendenz seiner Community Richtung Vollangriff.
Erschwerend kam eine schlechte Vorbereitung hinzu: Drei Wochen vor dem Rennen traf ein Virus sein gesamtes Trainingsteam, dazu plagte ihn anhaltender Fußschmerz. Das Trainingsvolumen musste deutlich reduziert werden.
Die Krämpfe traten nahezu von Beginn an auf. Laidlows erster Zehn-Kilometer-Split von 33:48 Minuten lag noch im Rahmen, doch kurz nach Kilometer 14 war das Rennen beendet. Jetzt gilt der Fokus wieder dem Triathlon: Wiederholung seines Sieges bei der Challenge Roth und die Ironman-Weltmeisterschaft in Kona sind die großen Ziele der Saison 2026.









