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Wenn der Körper nicht mehr mitmacht: Arthur Horseau sagt Start auf Hawaii ab

Arthur Horseau erlebte eine schwierige Saison: Bei fünf Starts verbuchte er drei DNFs. Nun muss er auch für die Ironman-WM absagen – eine harte Entscheidung.

Nils Flieshardt / spomedis Arthur Horseau bei der Ironman-WM 2023. Am Ende wurde der Franzose Sechster.

„Körperlich und vor allem mental war diese Saison eine echte Herausforderung, mit einer Reihe von Missgeschicken und Schmerzen. An jeder Hürde bin ich zu Fall gekommen“, schreibt Arthur Horseau in seinem Statement auf Instagram. Neben seinem zweiten Platz und der Hawaii-Quali beim Ironman Austria kam er bei drei Rennen nicht ins Ziel: den Miami T100, dem Ironman Vitoria-Gasteiz und bei der Langdistanz-WM von World Triathlon. Beim französischen Triathlon Royan wurde er nur 21. „Hawaii war für mich das Licht am Ende des Tunnels, die Hoffnung, eine harte Saison zu retten. Doch seit meiner Ankunft auf der Insel vor mehr als 15 Tagen kämpfe ich ständig gegen einen Körper, der nicht mehr mitmacht, und ich bin erschöpft“, so der 31-Jährige.

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„Ich habe mich allen notwendigen Tests unterzogen, nach Lösungen gesucht und versucht, alles Notwendige zu tun, um weiterzumachen, aber mein Körper ist abwesend, er reagiert nicht mehr“, schreibt er weiter. „Es bricht mir das Herz, diese Entscheidung zu treffen, und ich werde sie immer bereuen. Aber heute habe ich nicht mehr die Mittel, um dieses Ziel zu verfolgen.“

Nun wolle Horseau einen Schritt zurück machen, sich Zeit lassen und anschließend gestärkt in die neue Saison starten. Das bedeutet für ihn aber noch keine vorzeitige Abreise aus Kailua-Kona. Denn dort wolle er noch seinen Freund, Trainingskollegen und amtierenden Weltmeister Sam Laidlow unterstützen.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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