Donnerstag, 8. Dezember 2022
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SzeneWorld Triathlon sanktioniert russischen Verband

World Triathlon sanktioniert russischen Verband

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(c) Oshuklina | Dreamstime.com

Das Maß war offenbar voll: Nachdem es in der Vergangenheit mehrere Dopingvergehen durch russische Triathleten und Trainer gegeben hatte, sah der Triathlonweltverband nun die Zeit für eine allgemeine Sanktion gegen den russischen Verband gekommen. Die einjährige Strafe beinhaltet folgende Punkte:

  • Der russische Triathlonverband verpflichtet sich, eine Vereinbarung mit der russischen Antidopingorganisation RUSADA zu treffen, dass alle russischen Athleten (besonders jene, die in internationalen Wettkämpfen antreten) Tests unterzogen werden.
  • Der russische Verband wird gemeinsam mit World Triathlon in Bezug auf das Thema Doping einen Aufklärungsplan für Athleten und Trainer erarbeiten.
  • Der russische Verband wird die Preisgelder zurückzahlen, welche russische Athleten eingestrichen haben, die später wegen eines Dopingvergehens sanktioniert wurden.
  • Offizielle des russischen Verbands dürfen für den Zeitraum von einem Jahr keine Ämter im Weltverband und in europäischen Organisationen ausführen.
  • Der russische Triathlonverband darf bis Ende 2022 keine Rennen des Weltverbands sowie des europäischen Dachverbands ausrichten.
  • Der russische Verband muss World Triathlon sämtliche Kosten erstatten, die der Organisation im Zusammenhang mit Dopingvergehen russischer Triathleten und Trainer entstanden sind. Dazu gehören zum Beispiel Labor- und Reisekosten.
  • Innerhalb des russischen Verbands muss es Sanktionen gegen sämtliche Trainer und Offizielle geben, die in Verbindung mit Dopingvergehen stehen. Dafür muss der russische Verband mit den Disziplinarorganen des Weltverbands kollaborieren.   

Der Weltverband wird im Jahr der Sanktionen vierteljährlich einen Bericht anfertigen, inwiefern der russische Verband seinen Verpflichtungen nachgekommen ist. 

Nils Flieshardt
Nils Flieshardt
Nils Flieshardt ist Chefredakteur der Zeitschrift triathlon und seit über 15 Jahren als Radexperte im Einsatz. Wenn er nicht am Rechner sitzt, findet man ihn meist hinter der Kamera auf irgendeiner Rennstrecke oder in Laufschuhen an der Elbe. Als Triathlet ist er mehr finish- als leistungsorientiert, aber dafür auf allen Distanzen zu Hause.
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3 Kommentare

  1. Verlogene und heuchlerische Politik vestichem Länder versucht überall wo möglich ist russische Sportler zu erniedrigen und hindern das sie teilnehmen auf sportlichen Veranstaltungen das sie gewinnen und das sie sich freuen unter rususche Flage und Nationalhymne! Traurige und schamlose politisierung von Sport!

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