Das Sportlerherz: Wie Training die Pumpe formt und verändert

Sportlerherz klingt nach Stärke. Nach einem Organ, das größer und leistungsfähiger ist als das eines durchschnittlichen Menschen. Gleichzeitig schwingt ein Unbehagen mit: Ist das noch gesund oder spielt man mit dem Feuer, wenn man über Jahre Ironman-Umfänge trainiert?

dreamstime.com (Erhan Akın)

Das Herz ist kein statisches Organ. Es reagiert auf Belastung. Zunächst akut, später langfristig mit einem bemerkenswerten Anpassungsvermögen. Was im Leistungssport oft als „Sportlerherz“ bezeichnet wird, ist dabei keine Krankheit, sondern eine komplexe physiologische Umbauleistung, die dem Körper erlaubt, enorme Anforderungen im Training und Wettkampf zu bewältigen.

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Der Ausgangspunkt: Akute Belastung als Stimulus für langfristige Anpassung

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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